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Donnerstag, 6. März 2014

Erstes Fazit

http://www.strava.com/
Zwei Wochen bin ich jetzt mit dem Rennrad unterwegs. Das Beste vorweg. Man kann jetzt auch Ziele jenseits der 50 km erreichen, ohne an den Akku zu denken.

Wie man sieht war ich schon ein wenig unterwegs. Die erste Tour ging über 50 km. Sozusagen zum eingewöhnen.
Rosenmontag habe ich dann für meinen eigenen Umzug gesorgt und bin zum Longinusturm gefahren (77 km). Dort gibt es auch die (Baum)Berge.
Das bin ich ja überhaupt nicht gewohnt. Aber es ist schön mit den Baumbergen, dem Schöppinger Berg und dem Naturpark Hohe Mark einige Berge/Steigungen in Reichweite zu haben. Ansonsten erhebt sich bei uns höchstens mal eine Autobahnbrücke.

Vor allem der erste Berg von Darfeld nach Billerbeck hatte es in sich. Im Gegensatz zu einer Autobahnbrücke nimmt er ja fast kein Ende. Wie gewohnt bin ich mit Schwung hoch, um zu merken das die Kraft bis oben nicht reicht. Zum Glück kam ein Rennradfahrer vorbei, an den ich mich dranhängen konnte.
Das hat mir geholfen ein Tempo- und Ganggefühl zu entwickeln. Gerade mit der Gangschaltung brauche ich noch etwas um warm zu werden. Die Schaltvorgänge sind zwar sauber und leise aber ich bin noch die alte XT-Daumenschaltung gewohnt. Auch mit der Gangwahl am Berg tue ich mich noch schwer.

Die Abfahrt nach Billerbeck rein ist natürlich schon eine tolle Sache.

Handyshot vom Longinusturm
Hier mal die Strecke. Habe sie von GPSies auf mein SIGMA Rox gespielt und bin einfach der Route gefolgt.
Das hat übrigens prima geklappt. Ich bin mit der Rox und dem DataCenter 3 gut zufrieden. Nach kurzer Eingewöhnung ist man mit der Bedienung, auch ohne das man das Handbuch immer dabei haben muss, schnell vertraut.
Vor allem die Benutzereinstellung des Rox am PC ist schon ein echter Mehrwert. Ungern erinnere ich mich an die Einstellorgien meiner Garmin Forerunner 305 und 310 nach einem Reset. Gerade bei der 310 warte ich schon seit geraumer Zeit auf ein Update, damit man die Uhr nicht wöchentlich auf Werkseinstellungen zurück setzen muß.

Im DataCenter können sogar Setups gespeichert werden und verschiedene Konfigurationen sind so schnell aufgespielt.

Überrascht hat mich auch, dass ich, der sonst nur zur Arbeit gefahren ist, jetzt 3 Stunden auf dem Fahrrad sitzend durch die Gegend fährt, ohne großartige Ziele zu haben.

Heute geht´s wieder weiter. Wollte mal Richtung den Niederlanden raus.

Freitag, 21. Februar 2014

Sigma ROX 10.0 GPS


Nach dem Auspacken schnell ein Handyfoto.

Endlich. Ein würdiger Konkurrent zu Garmin.
Schon über Jahre ist der Hersteller SIGMA für den Radsport ein Begriff. Kaum ein Rennrad, das ohne diese Tachos mit Zusatzfunktionen daherkommt. Jetzt endlich gibt es das ganze auch mit GPS.

Aber auch alle anderen Daten hören sich super an.

  • GPS-Track-Navigation
  • Digitaler 3-Achsen-Kompass
  • Geschwindigkeit (GPS oder optional ANT+ kompatibel)
  • Trittfrequenz (optional ANT+ kompatibel)
  • Herzfrequenz (optional ANT+ kompatibel)
  • Höhe IAC+
  • Grafisches Höhenprofil
  • Steigung und Steigrate
  • Temperatur
  • Leistungsberechnung in Watt oder Leistungsmesser kompatibel (ANT+)
  • ANT+ Übertragungstechnologie
  • Rundenzeiten
  • 249 h LOG-Kapazität
  • MICRO USB Anschluss
  • Inklusive DATA CENTER 3 mit Kartenfunktion
Besonders die Möglichkeiten der ANT+ Technik macht einen Umstieg leicht. Passen doch Garmin-Geräte wie der GSC10 (Speed & Cadence) oder der Herzfrequenz-Brustgurt. So brauchte ich mir auch nur die Grundversion zu kaufen, da diverses Garmin-Zubehör vorhanden war.

Das DataCenter ist in der Version 3.1 auch Routen fähig und unterstützt von Haus aus GPSies die wohl beste und umfangreichste GPS-Datensammlung im Internet. Wer sich schon mal intensiv mit Routenplanung beschäftigt hat wird dieses Portal kennen.


Einen Testbericht gibt es z.B. bei soq.de.
Zitat soq.de: Was allerdings auf Anhieb verwundert, ist die Verwendung eines schwarz/weiß Displays statt eines schönen und angenehmen Farbdisplays. Bei einem High-End Produkt dürfte man dies erwarten.
Das hat wiederrum mich verwundert. Ein vergleichbarer Garmin kostet das doppelte, hat einen steinzeitlichen Farbmonitor (irgendwas mit 160 Pixel) und bei der Betrachtung des ROX halte ich das für völlig ausreichend.

Für mich waren wichtig
  • Routenplanung am PC
  • Anbindung an GPSies
  • Routing zurück zum Start
  • ANT+ und damit Übernahme vorhandener Geräte
  • USB Anschluss (wegen Übertragungsprobleme mit meiner Forerunner 310)
Ein Ausführlicher Bericht folgt. 

Dienstag, 2. April 2013

Immer noch zu kalt...

Morgens -4° C.
Das ist mir immer noch zu kalt. Langsam werde ich ungeduldig.
Bin vor kurzem mal bei -5° C gefahren aber das ist auf 55min/32 km einfach nichts.
Vor allem Hände und Füße werden extrem kalt.

Ich werde doch noch ein paar Tage warten.

Winterbild

Neue STVO 01.04.2013

Seid gestern ist die neue STVO in Kraft. Es gibt ein paar Änderungen für Fahrradfahrer. Für S-Pedelecs gibt es aber nichts Neues. Wer sich mal ein Bild machen will, für den hat der ADFC eine Übersicht erstellt.
Es ist alles wieder recht halbherzig gemacht. Eine Aufwertung des Fahrradfahrers hat zwar stattgefunden, die muss aber erst mal in den Köpfen ankommen. Hoffen wir mal das wenigstens die Anforderungen an Radwege umgesetzt werden (zumindest beim Neubau).

Ansonsten gibt es leider nicht viel Neues zu berichten.

Ich hoffe das die Saison jetzt bald beginnt und ich wieder täglich radeln kann.


Update: 4.4.13
Hab mich heute aufgerafft. Plus 0°C waren Anlass mal wieder zu fahren.
Belohnt wurde ich mit starkem kalten Ostwind, der irgendwie immer von vorne kommt;-(
Aber schön wars trotzdem...


Mittwoch, 16. Januar 2013

Pressespiegel Januar 2013

Reichweite von Elektrofahrrädern enttäuscht


Auf der Seite "Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe" gibt es einen Artikel über die Reichweite beim Pedelec. Diese lägen laut dem ADAC um 25% unter den Herstellerangaben. 
Wen wundert das? Liegen nicht auch die Benzinverbräuche immer leicht daneben? Werden nicht überall die Idealbedingungen für einen Test verwendet? 
Hier allerdings eine Testfahrt mit dem jeweiligen Rad zu empfehlen ist auch recht kurz Gedacht.
Bekommt man einen nagelneuen Akku eingesetzt hat er seine Kapazität noch nicht voll erreicht. Nimmt man aber einen alten hat er sie schon wieder verloren. Das bringt hier wenig. Dann gilt auch zu bedenken, dass die Probestrecke ähnlich sein muss. Fahre ich bei Händler A im Flachland und bei Händler B im hügeligen Gelände werden sicherlich unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Und ob jemand mal eben so 100km Testfahrt machen kann ist auch fraglich.

Auch in diversen Foren bekommt man unterschiedliche Reichweiten. Jeder fährt, wiegt und transportiert anders. Dazu kommen unterschiedliche Erwartungshaltungen. Fahre ich bei Wind und Wetter oder fahre ich nur an schönen Tagen.
An machen Tagen komme ich mit einer Akkuladung hin und zurück (65 km). Manchmal fahre ich den Akku aber auch in 30 km leer. Es liegt am Wetter, am persönlichen Fahrstil und auch am Gelände.

Sicher wäre es gut einen genormten Verbrauch wie beim Auto zu ermitteln. Da stehen wir sicher noch am Anfang. 
Die Akkuleistung einfach abzulesen bringt auch nicht den gewünschten Erfolg, da ich den durchschnittlichen Verbrauch der Fahrstufen nicht kenne und auch die Software der Hersteller unterschiedlich ist und diese einen wesentlichen Einfluss auf die Motorsteuerung und somit auf den Verbrauch hat.

Das der Akku die Achillesferse des Pedelecs ist muss aber klar sein. Man kann nicht wie mit einem Mofa einfach an einer Tankstelle anhalten und dank gut ausgebauten Tankstellennetz einmal um die Welt fahren;-)

Am besten geht man zu einem Händler, der nicht nur die aus der Werbung abgelesenen Reichweiten wiedergibt, sondern schon ehrlich darauf hinweist was überhaupt möglich ist. 
Vorab in Foren ein wenig zu lesen ist auch nicht verkehrt, wobei es aber schwer ist einen notorischen Nörgler von einem rosaroten Brillenfahrer zu unterscheiden.

Die beim E45 von Bulls (ZEG) angegebene Reichweite ist durchaus möglich. Praktisch aber nur bei schönem Wetter und durch Eigenleistung (niedrige Unterstützungsstufe) zu erzielen. Dann macht das Pedelec-Fahren aber auch nicht mehr so einen Spaß.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Neues Jahr - Neue Jacke

Der erste Blogeintrag in diesem Jahr. Pressemäßig ist es eher ruhig. Ist ja auch nicht gerade Saison für den Gelegheitsradler.
Ich freue mich über das milde Wetter und bin nach den ganzen Feiertagen froh, wieder auf dem Sattel sitzen zu können.
Die Jacke von Jeantex die ich hier im Blog schon mal vorgestellt habe lässt jetzt merklich nach. Die Streifen, mit der die Nähte verschweißt wurden sind aus Kunststoff und ausgehärtet. Langsam lösen sie sich auf.

Ich bin jetzt auf der Suche nach einem Ersatz.
Auffällig hierbei ist ja immer wieder, dass es kaum Fahrradbekleidung gibt, die wirklich gut sichtbar ist. Meistens gibt es nur einige kleine Reflektorelemente. Das der Markt in dem Bereich nicht mehr hergibt ist mir unbegreiflich. Viele Radpendler, die morgens zeitgleich unterwegs sind tragen Warnwesten. Das ist mir aber bei windigem Wetter und Tempo 30 einfach nicht schnittig genug. Das Aussehen ist Nebensache aber der Luftwiderstand ist nicht zu unterschätzen. Da können schon mal 10 km Akkulaufzeit bei rausspringen.


Fündig geworden bin ich bei Mavic mit der Vision H2O Jacket.

Screenshot Internetseite Mavic
Quelle Mavic: Viz +
Technische Radkleidung, die Top-Performance mit extra guter Sichtbarkeit verbindet. Die Kombination aus fluoreszierenden Farben und 360° Reflexwirkung sorgt dafür, dass VIZ +-Radkleidung den hohen EU-Sicherheits-Standard (EN1150) erfüllt.
Quelle: Wikipedia - Für eine Warnweste nach EN 471 sind zwei umlaufende, 50 mm breite Reflexstreifen vorgeschrieben, während für Kleidung nach EN 1150 (Freizeitanwendungen) bereits ein einzelner, 25 mm breiter Reflexstreifen ausreicht.
In diesem Bereich würde ich mir von den Herstellern ein wenig mehr Angebote wünschen.

Auch bei Berufsbekleidung habe ich schon mal geschaut. Die haben den höheren Standard  Sind aber nicht optimal für den Radfahrer geschnitten.

Elysee - Warnjacke 3 in 1-Jacke PHILIPP

Bin aber auch hier auf interessante Jacken gestoßen. Vielleicht wird das ja was. Weste ist herausnehmbar für die wärmere Jahreszeit. Kapuze lässt sich abnehmen und in Größe M waren eigentlich nur die Ärmel ein wenig kurz. Vor allem hat die Jacke ein paar Taschen. Werde sie auf jeden Fall in Größe L testen..

Jetzt muss ich erst mal auf den Einzelhändler warten. Der hat die Jacken nicht vor Ort. Aber ohne ausgiebigem Test bringt mir das ja auch nichts.

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und vor allem wie sehen Eure Lösungen aus?
Schreibt mal in die Kommentare. Bin gespannt.


Montag, 26. November 2012

6000 voll

eigentlich schon 6200 km, aber irgendwie hab ich es gar nicht bemerkt.
Der neue Motor hat somit auch schon wieder 1600 km runter.

Ich hab noch eine Einstellung ändern lassen. Das Auslaufverhalten war auf 600% eingestellt.
Der Wert ist für das Auslaufverhalten an der 45 km/h Grenze verantwortlich. Je höher der Wert, desto weicher läuft der Motor in diese Grenze ein. Allerdings nimmt er auch früher Leistung raus. Das ist für die 25er Pedelecs sicherlich interessanter.
Da mir die 45 km/h mehr als ausreichen und ich lieber bis zu dieser Geschwindigkeit unterstütz werden will, hab ich den Wert jetzt mal runtergesetzt.
Das Rad läuft jetzt ein ganz klein wenig besser auch über die 40 km/h hinaus. Ich denke ich werde den Wert beim nächsten mal noch ein wenig heruntersetzen lassen.
Ansonsten fahre ich im Modus Tour.

Das Wetter spielt noch hervorragend mit. Morgens um 5 Uhr so um die 2-5°C. Mittags meistens noch ein wenig Sonne. Ich hoffe mal das bleibt noch ein wenig so.

Dienstag, 23. Oktober 2012

5000 voll

So, wieder mal eine runde Zahl. Ende Oktober, das Wetter ist noch ausgezeichnet und ich denke das noch einige Kilometer dazukommen werden, bevor ich es in den Winterschlaf schicke. Vielleicht ist das auch gar nicht nötig.

Habe es jetzt zum ersten mal geputzt. Bin schon einige Zeit nicht mehr richtig in den Regen gekommen und mußte deshalb mal mit dem Wasserschlauch nachhelfen.
Ging aber flott. Anschließend an den üblichen Stellen ein wenig Fahrradöl und fertig.

Kleines Zwischenfazit: Bin eigentlich zufrieden. Allerdings auch nur, weil mir ja auch jedes mal direkt geholfen wurde. Ich lese da im Forum manchmal von langen Wartezeiten beim Motor- oder Akkutausch. Dann wäre mein Fazit auch anders ausgefallen.
Das der Motor nach 4600 km einen Lagerschaden hatte ist natürlich erschreckend, weil ich geplant hatte das Pedelec mindestens 3 Jahre zu fahren. Ich hoffe aber, dass es nur Zufall war.

Mittwoch, 12. September 2012

4000 voll

Viertausend Kilometer. Mehr als sonst in einem Jahr. 

Dieses Mal war es aber spektakulärer. Das Ladegerät ist heute in Rauch aufgegangen. Laut war es ja schon von Anfang an. Hatte ja erst das falsche Ladegerät bekommen (2A statt 5A Ladestrom). Das 2A Ladegerät hat keinen Lüfter und als ich das 5A Ladegerät zum ersten Mal angeschlossen hatte machte es ganz schön Radau.
Ich hatte das zum Glück sofort bei meinem Händler bemängelt. Das Gerät sollte ausgetauscht werden. Heute hatte es sich dann mit einer kleinen Qualmwolke und Schmorgeruch verabschiedet. Bin dann nach der Arbeit direkt mal beim ZEG-Händler vorbei. Jetzt hab ich ein schönes neues Ladegerät. Wäre ja auch ein Desaster gewesen, wenn die keins auf Lager gehabt hätten. Warum ich aber so lange warten mußte bis es abbrennt weiß ich auch nicht. Im Pedelecforum schreibt man aber von Lieferschwierigkeiten beim Ladegerät.

Jetzt lädt der Akku schön leise. Geräuschkulisse wie bei einem kleinen PC. Auch ein Ein- Ausschalter ist jetzt am Ladegerät vorhanden. Es ist auch viel wertiger als das Alte.

Ansonsten sind beim E45 die Kinderkrankheiten raus. Es läuft stabil, die Scheibenbremsen sind nicht mehr so laut und auch das Klingeln der vorderen Bremsscheibe bei ca 23 km/h ist weg.

Montag, 3. September 2012

Mit dem Pedelec am Ring bei Rad am Ring

Ich war dabei

Mit "E-Bikes on Tour" auf dem Nürburgring.
Es hat wirklich Spaß gemacht. Leider kann man immer nur eine Runde drehen, dann muß der Akku wieder ans Netz. Bin zwar eigentlich nur am Berg mit Unterstützung gefahren, aber da zieht er natürlich richtig Strom. Alles andere war immer über 25 km/h und da setzt die Unterstützung bekanntlich aus. Am Berg kann dann auch keiner mithalten. 
Es sind nur wenige Kommentare gefallen. Die meisten fanden es witzig und haben beim Überholen auf der Abfahrt witzige Bemerkungen gemacht. Dort ist man mit dem Pedelec wieder klar im Nachteil. Es geht ab 50 km/h in die Rekuperation und bremst stark ab. In der Fuchsröhre kamen nur 65 km/h auf den Tacho.


Meine Daten - Garmin Forerunner 305

Auf der letzten Runde ist mir dann der Akku leer gegangen. Zum Glück hatte ich aber die "Hohe Acht" hinter mir. 

Die Veranstaltung war einfach super. Toll organisiert, eine tolle Strecke, viel Platz zum Fahren. 


Hier an der Steilstrecke im Klostertal

Es ist Vollbracht

Vielen Dank ans Team der RWE für den schönen Tag und die gute Verpflegung.

http://www.radamring.de
www.rwe-ebikesontour.de
Hier noch die Broschüre mit Infos auch über die E-Bikes

Freitag, 24. August 2012

JEANTEX T3000 ULT dry

Von der Firma JEANTEX habe ich mir vor 3 Jahren eine Jacke aus der Bikewear-Kollektion gekauft.
Diese Jacke trage ich täglich auf dem Weg zur Arbeit. Im Sommer trage ich darunter nur ein Funktionsshirt und im Winter einfach Sweatshirts nach dem Zwiebelprinzip, die ich auch zum laufen anziehe.
Die Jacke habe ich mir gekauft, weil es die einzige im Angebot war, die in einem leuchtenden Gelb zu bekommen war (Zumindest damals in dem Geschäft). Auch vom Preis her war sie recht günstig.
Jacken von Vaude oder GoreTex waren zwar in modischen Farben zu bekommen, aber mir geht´s morgens auf dem Weg zur Arbeit lediglich ums gesehen werden.
Wichtig war mir auch ein Regenschutz, denn gerade auf dem Weg zur Arbeit bleibe ich gerne trocken.

Jeantex T3000 ULT dry


Zur Jacke. 

Die Jacke besteht aus mehrlagigen Gewebeschichten, die mit besonders hohen Werten, was Verdunstung und Wasserdichtigkeit angeht, aufwartet. An den Seiten sind jeweils elastische Streifen eingenäht, die eine optimale Passform garantieren. Die Jacke liegt so immer eng an, was für den Luftwiderstand nicht unerheblich ist. Unter den Armen ist ein Netzgewebe eingearbeitet, was die Belüftung nochmals unterstützt. Diese Seitenteile sind allerdings nicht wasserdicht, so das man hier bei starkem Regen doch etwas nass wird.

Die Jacke hat an den Ärmeln zwei elastische Schlaufen eingenäht, die über die Daumen gezogen werden. So bleibt die Jacke auch mit ausgestreckten Armen immer bündig und rutscht nicht hoch. Zusätzlich sind die Bündchen mit Klettverschluss verstellbar. So kann auch hier je nach Wetterlage noch Wärme reguliert werden. Das Rückenteil ist wie bei den meisten Bike-Jacken länger gearbeitet um der nach vorn gebeugten Haltung auf dem Rad Rechnung zu tragen. Die Jacke ist mit einem doppelten Reißverschluss ausgestattet und ist am Hals verdeckt, so das nichts scheuert. Der Jacke liegt ein kleiner Beutel bei, der mit Klettbändern leicht am Fahrradrahmen befestigt werden kann, wo sie immer Griffbereit hängt.

Meine Erfahrungen mit der Jacke sind durchweg positiv. Die Regendichtigkeit ist ausreichend, denn sie hält zwar nicht ganz trocken, aber bei einer Stunde Dauerregen ist man noch nicht so nass, das man auskühlt oder sich unwohl fühlt. Die Jacke ist Winddicht und hält mit entsprechendem darunter auch bei Minustemperaturen ausreichend warm. Einzig eine kleine Tasche für ein Handy, Kleingeld oder Fahrradschlüssel fehlt an der Jacke.

Vorteile

  • winddicht
  • atmungsaktiv
  • eng anliegend
  • doppelter Reißverschluss
  • Daumenschlaufe am Bündchen
  • relativ Regendicht

Nachteile

  • Seitenteile nicht Wasserdicht
  • keine Tasche für Handy o.ä

Fazit: Optimale Jacke für meine Bedürfnisse. Wird fast täglich getragen.


Sonntag, 8. Juli 2012

Mir ist alles Recht

Helmpflicht auf dem S-Pedelec
Auf der Seite des ADFC NRW - Kreisverband Bielefeld hat jemand eine schöne Zusammenfassung erstellt. Hier möchte ich noch mal auf die oft diskutierte Helmpflicht beim S-Pedelec eingehen die laut dieser Webseite nicht besteht.

Die Helmpflicht besteht bei Fahrzeugen mit einer baurartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h. Die heutigen S-Pedelecs erreichen diese aber niemals, weil die heutige Art der Messung nur die Geschwindigkeit ermittelt, die das Rad aus eigener Kraft erreicht.

Dieses ist nun mal 20 km/h. Diese 20 km/h stehen auch in der Betriebserlaubnis und sind somit auch zu akzeptieren, schließlich wurden diese ja auch ausgestellt.

Alle Meldungen die es dazu im Moment gibt sind weder aussagekräftig noch eindeutig ...

Hieran erkennt man aber, das einige Dinge noch einer gesetzlichen Regelung bedürfen und noch auf den neuen Fahrzeugtyp reagiert werden muß.

Ansonsten ist der Markt mit S-Pedelecs so überschaubar, das es wohl noch dauert, bis erste Präzedenzfälle die Sache dringlich machen.

Hier verweise ich mal auf http://www.radmarkt.de/rm/content/home/news.php?id=6286. Dort wird von verbindlichen Einigungen von Bund und Ländern gesprochen.

Ich zitiere das jetzt mal ein wenig, vor allem die verbindliche Auskunft von Ministeriumssprecher Dr. Matthias Schmoll ...


Hier erst einmal die komplette Anfrage der SPD zum Download und der Auszug um den es geht.
29. Wie bewertet die Bundesregierung die Forderung, eine Versicherungs- pflicht und eine Helmpflicht für E-Bikes einzuführen, die mehr als 25 km/h Geschwindigkeit erreichen?---Da es sich ... um Kleinkrafträder und damit um Kraftfahrzeuge handelt, besteht eine Versicherungspflicht gemäß § 1 des Pflichtversicherungsgesetzes bereits jetzt. Diese ist zur Deckung ... auch nicht entbehrlich.---
Die Helmtragepflicht ist in § 21a Absatz 2 Satz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung geregelt. Danach muss derjenige, der Krafträder oder offene drei- oder mehr- rädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf ihnen mitfährt, während der Fahrt einen geeigne- ten Schutzhelm tragen. Es besteht damit auch für diese E-Bikes eine Helm- pflicht.

Na, das ist ja mal schwammig formuliert "E-Bikes, die mehr als 25km/h Geschwindigkeit erreichen?". Für  diese E-Bikes gilt natürlich eine Helmpflicht. Ist doch klar und eindeutig geregelt.

Wobei ja umgangssprachlich E-Bikes aus reiner Motorkraft angetrieben werden. Pedelecs hingegen hingegen werden die motorunterstützten Räder genannt, die ohne Pedalkraft des Fahrerrs gar nicht fahren (S-Pedelecs bis 20 km/h, Einige Pedelecs bis 6 km/h).

Aber da kann man doch noch mal Nachhaken. Haben dann auch einige Presseabteilungen gemacht und folgende verbindliche Mittelung erhalten:

ZITAT aus dem RADMARKT

... fragte der Radmarkt nach und erhielt von Ministeriumssprecher Dr. Matthias Schmoll folgende verbindliche Auskunft:

»Entscheidend ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des jeweiligen Fahrzeuges (§ 21a StVO). Derzeit ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit anhand der dazu verbindlich von den Mitgliedstaaten anzuwendenden Vorschriften (Richtlinie 2002/24/EG) nur für rein durch Maschinenkraft angetriebene Kraftfahrzeuge eindeutig bestimmbar (…). Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass bei Pedelecs, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2002/24/EG fallen, die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit im Sinne des § 21a Abs. 2 StVO als die Geschwindigkeit anzusehen ist, bei deren Erreichen die Unterstützung des elektromotorischen Hilfsantriebes unterbrochen wird. Werden die 45 km/h mit Motorunterstützung erreicht, folgt daraus eine Helmtragepflicht.«

Das Ministerium gibt verbindlich bekannt das es sich an die verbindlich anzuwendende Vorschrift (Richtlinie 2002/24/EG) nicht halten will? Na sowas. Und was ist dann mit den normalen Pedelecs die 25 km/h unterstützen? Sollten dann darauf nicht auch Helme getragen werden. Wenn nicht, warum sollte dann die Helmpflicht für Mofas bestehen bleiben? Und was ist mit dem jungen Rennradfahrer der mich letzte Woche bei 45 km/h versägt hat?

Vielleicht sollte man die Richtlinie 2002/24/EG einfach ändern um sich dann verbindlich an Verbindlichkeiten zu halten.

Ich sehe schon, hier kommt man nicht weit.

Ich für meinen Teil habe mir einen Radhelm gekauft und und trage diesen auch. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Ob er schützt werde ich hoffentlich nicht testen müssen;-)

Ich bin mal gespannt, warte die Entwicklung ab und werde das S-Pedelec wahrscheinlich veräußern wenn ein Motorradhelm vorschrift wird.

Gerne stelle ich mein E45 auch mal dem Ministerium zwecks Testfahrten zur Verfügung. Schließlich hört sich 45 km/h schon ganz schön schnell an, im Alltag kommen aber eher die Geschwindigkeiten um 35 - 40 km/h zum tragen. Das schont den Akku und ist nicht so schweißtreibend.

Hier noch mal ein paar Stimmen und Seiten zum Thema...

http://www.elektrobike-online.com
http://pedelec-elektro-fahrrad.de
http://www.e-bikeinfo.de/
http://www.adfc.de/

Ich bin mal gespannt was noch kommt, und wie es weitergeht.

Freitag, 6. Juli 2012

Straßen und Radwegbenutzung

Eine kleine Übersicht über Sachen, die den S-Pedelec Fahrer betreffen. und zwar geht es um die

Straßen und Radwegbenutzung

Die Seite der Verkehrswacht ist nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Hier heißt es, das noch Mofas die im Pedalbetrieb fahren, innerorts auch den Radweg benutzen dürfen. Das ist seit 2007 nicht mehr korrekt. Warum dieser Passus gestrichen wurde erschließt sich mir nicht. Gerade für S-Pedelecs, die im Pedalbetrieb ja als relativ normales Fahrrad gefahren werden können, würde das so manchen Vorteil bringen.

Hier hoffe ich auf eine Wiedereinführung der Möglichkeit der Radwegebenutzung im reinen Pedalbetrieb. Das macht das S-Pedelec auf jeden Fall alltagstauglicher, gerade auch wenn man mit der Familie unterwegs ist.

Ich fasse hier mal kurz zusammen.

Überall wo Vorschriftszeichen stehen, die für Mofas gelten (Zeichen 255, 256 und 260), dürfen wir mit einem S-Pedelec auch nicht rein, durch oder drauf. Wo Fahrräder ausdrücklich erlaubt sind dürfen S-Pedelecs noch lange nicht rein (Einbahnstraßen, Fußgängerzonen usw. mit Zusatzschild). Wo Straßen für Fahrräder gesperrt sind dürfen wir natürlich durch (Zeichen 254)

Innerorts sind Fahrradwege, außer bei Freigabe durch Sonderzeichen, tabu. Sobald man sich aber außerhalb geschlossener Ortschaften befindet, darf der Radweg mitbenutzt werden. Das macht soweit durchaus Sinn. Wer schon mal mit einem Rad mit über 30 km/h auf einem Radweg Innerorts unterwegs war ist froh, dass er die Straße benutzen muß. Außerhalb sind die Radwege meistens besser ausgebaut. Und es heißt ja "dürfen die Radwege mitbenutzen" und nicht müssen.

Wie verhaltet Ihr Euch mit dem S-Pedelec im Straßenverkehr?

Spiegel schon abgebaut? Versicherungskennzeichen in der Tasche? Oder alles konform und gesetzestreu?

Mittwoch, 4. Juli 2012

2000 voll

So, auch die 2000 km wären geschafft.

Das Rad läuft gut. Nach der Inspektion bei Kilometer 1500 ist auch das Rasseln der vorderen Bremsscheibe weniger geworden und tritt nur noch vereinzelt auf.
Da mein ZEG-Händler das "Service Tool Digital" für den Green Mover vor Ort hat, habe ich die Unterstützungsstufen auf Eco umstellen lassen, um die Reichweite zu erhöhen. Seitdem komme ich mit einer Akkuladung hin und zurück. Das sind immerhin 64 km in einem Schnitt von 32-35 km/h. Wobei die Durchschnittsgeschwindigkeit von Wetter und Motivation abhängig ist;-)

Ich fahre den Weg zur Arbeit in Unterstützungsstufe 2 und auf dem Heimweg fahre ich die ersten 10 km in U1. Wenn ich dann durch die auf dem Weg liegende verkehrsberuhigte Zone fahre schalte ich in U0. Danach hab ich genug getan und fahre in Stufe U2 weiter. So habe ich immer noch ein Akkupolster von >10 Kilometern. Das sollte ausreichen um auch mal an Tagen mit starkem Gegenwind über zu kommen.
Wenn ich auf dem Rückweg (Nach 32 km Hinweg in U2) in Stufe U1 fahre steigen die voraussichtlich zu erreichenden Kilometer auf über 80 an. Das heißt mit Stufe 1 würde ich locker >100 km am Stück schaffen.
So richtig Spaß macht das fahren in U1 allerdings nicht. Man fährt ca. 30 - 35 km/h und muß dabei schon ordentlich trampeln. Auch die starke Beschleunigung beim Anfahren fehlt. Aber was tut man nicht alles um Energie zu sparen. Außerdem möchte ich ja auch was tun...

Letzte Tage hatte ich einen Reifenplatzer, und den natürlich hinten. Wie der Zufall will hatte sich an diesem morgen der Akku des Handys verabschiedet. Ein junger Mann der mir auf dem Radweg entgegen kam wollte wohl mit Handy aushelfen, hätte aber erst sein Guthaben aufladen müssen;-). So mußte ich den E-Gaul erst mal bis zur nächsten Kommunikationsmöglichkeit schleppen. Nachdem wochenlang die Temperaturen auf Frühlingsniveau lagen, waren sie an diesem Tag deutlich zweistellig.
Nachdem meine Frau mich mit dem Radträger aufgelesen hatte, ging es gleich in die Werkstatt meines Vertrauens (natürlich ZEG). Ca. 40 min. später waren Schlauch und Mantel erneuert und ich konnte meine Heimreise antreten. Allerdings stellte ich zu Hause fest, dass der neue Schlauch nicht bereit war die Lauft auch zu halten.
Ich entschied mich morgens mit Luftpumpe zu fahren und alle 10 km mit einigen Pumpenhüben den Luftdruck zu halten, um auf dem Rückweg wieder in der Werkstatt vorbei zu schauen. Auf dem Rückweg konnte ich dank Ventiladapter von Tankstelle zu Tankstelle fahren. In der Werkstatt angekommen wurde ich schon mit Namen angesprochen - bin wohl zu oft hier.
Weitere 45 min. Später war dann der nächste Schlauch drin. Dieses mal aber richtig.

Wer noch kein E45 hat und sich ein wenig in die Bedienung und technischen Daten einlesen möchte, dem empfehle ich die Seite www.e45.de. Dort gibt es Bedienungsanleitungen zum Download.

Donnerstag, 21. Juni 2012

(Meine) Transportlösungen auf dem Pedelec II


Lenkertasche


Auch für meinen Lenker hab ich noch eine Tasche gefunden. Hier wollte ich mein Handy, Navigerät und sonstiges für den schnellen Zugriff unterbringen. Wichtig waren mir vor allem zwei Dinge. Wasserdicht sollte sie sein und gut sichtbar. Zur Auswahl stehen dann eigentlich nur noch die Lenkertaschen von Ortlieb oder Vaude.
Die Taschen von Vaude gibt es leider nicht in sehr auffälligen Farben. Daher entschied ich mich für die Ultimate5 Classic von Ortlieb. Der Fahrradhandel scheint die Farbe gelb auch nicht so gut loszuwerden. Etliche Händler konnten mit der Farbe nicht dienen. Bin dann in Essen in einem Fahrradladen darauf gestossen. Hätte sie sonst wahrscheinlich online bestellt. Die Tasche wird angeboten für 69,99 Euro. Dazu kommt dann noch der Kartenhalter mit 14,99 Euro. Das ist natürlich ein stolzer Preis, der hoffentlich mit einer langen Haltbarkeit belohnt wird.

Die Tasche hilft schon sehr im Straßenverkehr. Man wird früher wahrgenommen. Gerade Autofahrer die aus einer Seitenstraße kommen unterschätzen einen S-Pedelecfahrer mal ganz gerne. Mit der großen gelben Tasche am Lenker ist das wesentlich besser geworden.
Aber auch ihren eingentlichen Zweck erfüllt sie zur vollsten Zufriedenheit. Lediglich eine Einteilung fehlt. Dadurch das man sie aber einzeln im Zubehörhandel erwerben kann, ist man natürlich frei bei der Wahl. So gibt es dafür z.B. einen gepolsterten Kameraeinsatz.
Die Tasche ist vom Sattel aus einfach zugänglich, denn der Deckel klappt in Fahrtrichtung auf. Passend zu der Tasche habe ich mir den Kartenhalter gekauft, der einfach mit Druckknöpfen auf dem Deckel befestigt wird. Das anbringen dieser Folie ist allerdings etwas fummelig. Dazu muß man schon die Tasche öffnen und von innen gegendrücken, weil die Tasche dann doch nicht so Formstabil ist wie dazu nötig wäre.
Bringt man etwas Gewicht in die Tasche (max. 3 kg) z.B. mit einem Schloß oder ähnlichem wird auch das Fahrverhalten des E45 verbessert.

Das anbringen der Halterung geht nach kurzem Studium der bebilderten Anleitung schnell und einfach. Sie hält bombenfest und hat schon knapp 500 km ohne sich zu lockern an der Lenkerstange ihren Dienst verrichtet. Praktisch ist das die Tasche auch auf die Klick Fix- Halterung passt.
Die Tasche ist durch die Halterung abschließbar. Das heißt sie sitzt fest am Rad, läßt aber den Zugriff auf den Inhalt weiterhin zu. Entweder nimmt man den Inhalt mit, oder benutzt den beiliegenden Schultergurt und nimmt die Tasche mit. Der Schultergurt wird einfach an der Außenseite eingehakt.


Daten vom Hersteller

  • Lenkertasche in 2 Größen aus Gewebe PD620/PS490
  • Integriertes Wertsachenfach mit Reißverschluss
  • Passt an Lenker bis 31,8 mm Durchmesser und konische Lenker
  • Formstabiler, verstärkter Deckel
  • Druckknopfsystem zur Befestigung der GPS-Hülle oder Kartentasche (beides als Zubehör erhältlich)
  • Bei Fahrt ohne Tasche sorgt eine unsichtbare Reflexfolie am Halterungsblock für mehr Sicherheit im Dunkeln
  • Hochreflektierender Reflektor aus „3M Scotchlite Reflexmaterial“
  • Abschließbare Lenkerhalterung, schützt vor Diebstahl der Tasche
  • Belastbar mit maximal 3 kg
  • Alle ORTLIEB Lenkertaschen passen auch an die KLICKfix-Halterung von Rixen & Kaul 
  • Separat erhältliches Zubehör: Verlängerungsadapter zur Montage an stark geschwungenen Lenkern wie Modolo YUMA, Humpert CONTEST (inkl. langem Befestigungsseil), Befestigungs-Set (z. B. für ein Zweitrad), gepolsterter Fotoeinsatz (für Größe M und L), Kartentasche, GPS-Hülle, Innenunterteilung LIEFERUMFANG: Tasche inkl. Schultertragegurt, Innentasche und abschliessbarer Lenkerhalterung

Meine persönliche Liste:

Vorteile:

  • Auffällige Farbe (zumindest in Gelb)
  • Stabile Befestigung Einfacher Zugriff auf die Tasche Tasche am Rad abschließbar
  • Zubehör für GPS- und Kartenmaterial
  • Großer Stauraum Spritzwassergeschützt (IP 54)

Nachteile:

  • hoher Preis
  • keine Einteilung (nur als Zubehör)
  • Fummeliges anbringen des Kartenhalters

Fazit: Das Fazit fällt hier dann auch kurz aus - eine perfekte Lenkertasche.

Mittwoch, 20. Juni 2012

(Meine) Transportlösungen auf dem Pedelec


Fahrradtasche

Nach jetzt rund 1500 km (Rad ist gerade in der Inst) will ich mal die Erfahrungen, die ich mit meiner Radtasche gemacht habe, teilen.
Ich habe mich für die Premio SL Gepäckträgertasche der Firma Abus entschieden, weil diese modern, gut verarbeitet und somit gut zum Rad passte. Außerdem war sie in der Woche im Angebot für 24 Euro (Listenpreis 49 Euro) zu haben.

Mit der Aufteilung bin ich mehr als zufreiden. Die Vorteile (Ich habe die Vor- und Nachteile unten noch einmal aufgeführt) überwiegen, so das ich die Tasche unbedingt weiterempfehle. Einziger Nachteil ist, daß die Tasche nicht wasserdicht ist. Das umgehe ich aber mit einem Regenschutz der Fa. Deuter (Raincover Mini 12-22 ltr) der auch noch mal bei schlechtem Wetter mit seinem satten Gelbton die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit erhöht. Sensible Teile (Ersatzwäsche, Elektroartikel usw.) verpacke ich aber grundsätzlich in Gefrierbeutel um sie vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen.
Die Radtasche mal in der Übersicht und mit Raincover Mini


Was gibt es noch zu sagen.


Zuerst mal die Angaben des Händlers:

Abus Gepäckträgertasche Premio SL
  • Inklusive Klickfix-Vario-Haken (6-16 mm) + Sicherung
  • Symmetrisch, also beidseitig einsetzbar
  • Beidseitig Reflektorstreifen
  • Praktischer Handgriff
  • Taschenverschluss mit Magneten
  • Gepolsterte Tasche mit Reißverschluss an der Vorderseite
  • Separates gepolstertes Innenfach
  • Netzfach mit Reißverschluss
  • Helles Innenfutter für bessere Übersicht
  • Volumen: 16 Liter
  • Maße: ca. 38 x 39 x 14,5 cm


Meine persönliche Liste:

Vorteile:
  • Großer Stauraum
  • Gute Aufteilung
  • Laptop und Dokumentenfach (Gepolstert und verstärkt]
  • Magnetverschluß am Deckel mit innenliegender Netztasche (Für Führerschein und Fahrzeugpapiere)
  • Gepolstertes Außenfach mit Schlüsselkarabiner und Organizer
  • Alle Taschen sind mit Reißverschluß versehen, so das auch beim aufgehen des Deckels nichts herausfällt
  • Einfaches ein- und aushängen am Gepäckträger plus Sicherungsriegel


Nachteile:
  • Nicht Wasserdicht (nur abweisend)
  • Tragegurt muß während der Fahrt abgenommen werden
  • Wenn die Tasche sehr voll gepackt wird, schließen die Magnete der Außentasche nicht richtig
  • Bei sehr starkem Wind geht der Deckel schon mal los (siehe auch bei Vorteil)


Fazit:Für den (meinen) Einsatzzweck bestens geeignet. Wer aber mehrere Tage unterwegs ist, dem empfehle ich auf ein wasserdichtes Gepäcktransportsystem zu setzen.



Sonntag, 3. Juni 2012

Neuer Motor

Jetzt fahre ich schon 2 Wochen mit dem neuen Motor.
Naja, ganz weg ist das komische Wiederstandsgefühl noch nicht.
In diversen Foren scheint das aber als normal hingenommen zu werden.
Ich hab auch schon gelesen, das man sich den Effekt nur einbildet, wenn man aus den hohen Unterstützungsstufen zurückschaltet.
Häufiger liest man in Foren von dem 45 km/h Schnitt der eintritt, wenn der Motor vorschriftsmäßig aussetzt. Allerdings muß man sagen, wird wohl (fast) niemand dieses Fahrrad mit seinen 29 kg auf ebener Strecke ohne Unterstützung auf 45 bringen ;-)

Verbesserungen gegenüber dem 1. Motor sind aber auf jeden Fall da.

  1. Ich habe jetzt wieder das Gefühl bei U-Stufe 1 auch wirklich unterstützt zu werden.
  2. In Stufe 2 komme ich ohne Nachzuladen auf über 65 km, allerdings auch nur mit einem 33er Schnitt. Hier scheint Leistung und Verbrauch recht gut zu sein. Ab Stufe 3 und einem Schnitt über 35 km/h muß ich aber Nachladen.

Stufe 0 ist immer noch ein nicht ganz zu meiner Zufriedenheit. Ich hoffe da auf ein Softwareupdate.

Ich werde jetzt abwarten und mal sehen was noch so kommt.

Meine Empfehlung bekommt das Rad aber immer noch.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Überführung

Es ist soweit. Ich hab ihn in der Garage geparkt und der Akku lädt.
Ich hab ihn die 25 km vom Radhändler nach Hause gefahren.
Unglaublich. Werde morgen wohl mal mit einem 35er Schnitt zur Arbeit fahren.

Der erste Eindruck ist großartig. Genau so habe ich mir das vorgestellt. Die 36-40 km/h kann man locker pedalieren. Für die 45 muß man schon ein wenig tun. Find ich aber in Ordnung. Soll ja auch ein Sportgerät sein und kein Moped.

Bin größtenteils über Land gefahren und dann je nach Wind und Gelände mit einer leichten Unterstützung.
Im Stadtverkehr zum Mitradeln ist dann der große Unterstützungsmodus angesagt. Dann kann man aber auch ganz gut von Ampel zu Ampel mithalten.