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Sonntag, 9. Februar 2014

Zu verkaufen

...nachdem ich im ersten Jahr (2012) 8000 km gefahren bin, ist mir im zweiten Jahr was Gesundheitlich dazwischen gekommen und ich hab nur gut 600 km zurückgelegt.
Ob ich dieses Jahr wieder aufs Rad komme kann ich noch nicht sagen.
Aber jeden Tag Pendeln werde ich wohl nicht mehr und wenn es noch ein Jahr rumsteht wird der Verlust doch einfach zu groß.

Heute noch mal eine Runde gedreht um Akkuverbrauch und -leistung zu testen. Bin jetzt mit einer Akkuladung unter Volllast 48 km weit gefahren und hatte noch einen Balken.
Stufe 5 und immer hohes Tempo. Die Temperatur lag bei ca. 8°C. Zwischendurch auch noch als Windschatten für einen Rennradfahrer gedient.

Der Hersteller gibt eine Garantie auf den Akku nach 1000 Ladungen bzw. 2 Jahren noch 80% Akkuleistung zu haben. Scheint zu stimmen.

Spaß macht´s immer noch.

Ich werde es die Tage mal in den Kleinanzeigen platzieren.

Hier noch mal Bilder. Oben mit Sattel- und Lenkertasche und unten das Bild des Herstellers von damals aus dem Prospekt.
Baulich verändert habe ich eigentlich nur die Klick-Pedale. Der Gesamtzustand ist sehr gut. Regelmäßige Inspektionen sind durchgeführt worden.

Fahrbereit

Auszug aus dem Prospekt von 2012




Samstag, 8. Februar 2014

Kleines Video

Hab mir mal von Jay-Tech eine kleine ActionCam mit HD-Video geholt.
Wollte mal ein wenig was ausprobieren.

Als Test hab ich das Teil am Rückspiegel befestigt. deshalb ist die Aufnahme auch nicht ganz gerade.
Geregnet hat es bei dem Test natürlich auch. Aber ich denke man erkennt ganz gut, was so an Tempo möglich ist.

Das Overlay hab ich mit Virb Edit eingeblendet. Die GPS-Daten stammen aus meiner Forerunner 310.
Sind aber nicht exakt Synchron.


Viel Spaß damit.

Donnerstag, 2. Mai 2013

8000 voll

Die 8000 km sind noch kurz vor dem "1. Jahrestag" gefallen. Im Moment läuft es rund mit dem Rad.
Endlich wird es wärmer und morgens auch schon heller, so dass mir das Fahren wieder richtig Spaß macht.



Ich habe im Moment auch nicht viel zu berichten. Ich bin gerade in der Vorbereitung für einen Ultra-Marathon (Rennsteig, 25.5.) und hoffe, dass die gefahrenen Kilometer das fehlende Lauftraining kompensieren.
300-400 km/Woche mit dem S-Pedelec sollten zumindest einen Teil dazu beitragen.

Dienstag, 23. April 2013

Pressespiegel April 2013


Im pressedinst-online.de gibt es eine Zusammenfassung der aktuellen Rechtslage.
Hier geht es um alles was unter dem Begriff E-Bike so gibt. Harausgegeben vom PD-f.de dem Pressedienst Fahrrad.
Erwähnenswert hierbei finde ich die Aussage
Seit dem Frühjahr 2012 vertritt das Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Städtebau (BMVBS) jedoch die Auffassung, dass bei S-Pedelecs die mit Muskelkraft und Motorkraft zu erzielende Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h als bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit anzusehen ist. Nach dieser Auffassung ist das S-Pedelec ein Kraftfahrzeug und kein Leichtmofa (bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit max. 20 km/h) und von der Benutzung sämtlicher Radwege ausgeschlossen. Bislang blieb aber die Zulassungspraxis unverändert. Entscheidend für den Verbraucher ist das, was in den Fahrzeugpapieren steht, nämlich noch immer Leichtmofa.
Seltsam, in den Fahrzeugpapieren meines offiziell  zugelassenen S-Pedelecs steht auch ganz klar drin, um was es sich handelt. Ob das BMBMS nach einigen Probefahrten hier doch noch zu einem anderen Ergebnis kommt will ich mal hoffen. Denn mit dem S-Pedelec morgens gegen 4 Uhr die Hauptstraße zu befahren halte ich für lebensmüde. Dann hat mein Pendlerdasein sofort ein Ende.

Bei Pedelecs & E-bikes geht man jetzt auch so langsam in die Richtung. Der Ruf nach Helmpflicht und Straßenbenutzungspflicht verebbt so langsam. Hatte man doch im letzten Jahr im April die Helmpflicht als gegeben gesehen.

Fazit: So langsam kehrt Ruhe ein in die Berichterstattung. Alle kommen langsam auf einen gemeinsamen Nenner. Sicherlich liegt das auch daran, das es im Verhältnis zum Pedelec nur sehr geringe Stückzahlen S-Pedelecs gibt.

In freier Wildbahn hab ich selbst selten eins gesehen. Aber viele fahren ja auch ohne Versicherungskennzeichen. Meine Versicherungsagentur vor Ort hat unter seinen Kunden auch nur mein S-Pedelec versichert. Bei 20000 Einwohnern schon sehr wenig.

Freitag, 5. April 2013

Foto von meinem Bullen

Hab´s jetzt endlich geschafft auch mal ein Foto hier einzustellen.
So sieht das Teil also fahrbereit aus.

Habe gerade mal die Daten von Gestern ausgewertet.
Bedingt durch den Ostwind hab ich nur einen 29er Schnitt hinbekommen. Mittags hab ich dann mal ein wenig mehr reingetreten und bin dadurch noch auf einen 34er Schnitt gekommen. Hatte aber auch mehr Rückenwind als morgens;-)

Mittwoch, 6. März 2013

6999, 7000 voll

So, jetzt hab ich die 7000 km auch geschafft. Bedingt durch den Schnee und die doch sehr kalten Tage und Nächte bin ich ja auch im Januar und Februar nicht viel gefahren.
Das E45 läßt sich bei Schnee zwar recht gut beherrschen, aber in der Dunkelheit ist mir das dann doch einfach nicht sicher genug.

5:37 Uhr - mal schnell zwei Fotos gemacht.
Zum Start in den Frühling war ich dann auch gleich mal beim ZEG-Händler meines Vertrauens. Das Organisieren der Teile wie Bremsbeläge und Ritzel hat dann doch länger gedauert als erwartet. Da beim S-Pedelec nicht einfach irgendwelche Teile eingebaut werden dürfen, mussten die Sachen erst bestellt werden.
Ich werde mich beim nächsten mal vorher anmelden und das Rad erst abgeben wenn die Ersatzteile da sind um lange Wartezeiten zu vermeiden.
Positiv an der Sache war, dass sie etwas Zeit hatten mein Rad zu polieren. Sieht jetzt aus wie neu;-)

Mittwoch, 27. Februar 2013

Pressespiegel Februar 2013

So kurz vor der Saison mal wieder einen Blick in den Pressewald.
Im Moment geht´s mehr um Gesetze als ums Fahren.
Ich lasse mich regelmäßig mit News versorgen und habe so einige RSS und Google+ Profile abboniert.
Darunter auch ExtraEnergy e.V.. Häufig melden die sich mit Geschichten rund um den Akku oder Tests zu Pedelecs. Heute aber mal mit einer

Wunschgesetzgebung zu Pedelecs

Na, die scheinen auch Winterloch zu haben. Ist schon ganz witzig, was die so auf ihrem Plan haben.
Ich würde mal sagen 90% kommen mit ihrem Pedelec und der jetzigen Gesetzgebung super klar. Da ist ja wegen Gleichstellung mit dem Fahrrad auch nichts gegen einzuwenden.

Ich persönlich habe eigentlich nur zwei Wünsche als Radfahrer. Ampelphasen mit dem Autoverkehr gleichschalten und Radwege so anzulegen, dass man nicht an jeder Einmündung daran erinnert wird Verkehrsteilnehmer 2. Klasse zu sein.
Als S-Pedelecfahrer kommt noch ein Wunsch hinzu. Radwegebenutzung innerorts bei ausgeschaltetem Motor.

Hier mal die Wünsche der ExtraEnergy e.V. und mein Kommentar dazu:
1. Tempo 30 flächendeckend innerorts für alle Verkehrsteilnehmer inklusive Fahrradverkehr. Dies würde die Gefährdungspotenziale zwischen den Verkehrsteilnehmern deutlich reduzieren, da Überholvorgänge noch weniger Sinn machen würden.
Wenn ich mit meinem Rad (Egal ob S-Pedelec oder Rennrad) mit 30km/h durch eine 30er Zone fahre, werde ich von Autofahrern überholt. Selbst wenn ich testweise mal 40 fahre, wird sich noch vorbeigedrängt. Das wird sich bei 25 km/h zu 30 km/h nicht ändern.
Die gegenseitige Akzeptanz muss erst mal erreicht werden. So lange sich Radfahrer, Fussgänger und Kraftfahrzeugführer nicht gegenseitig respektieren, wird hier nichts erreicht.

2. Benutzungsrecht für Radwege, aber keine Pflicht
Entweder oder. Wieso soll ein Radweg unterhalten werden, wenn man ihn nicht benutzt? Ein Verlegen aller Radfahrer auf die Straße wäre viel sinnvoller. Bei Wahlfreiheit für den Radfahrer würde die unter Punkt 1 genannte Akzeptanz weiter sinken.
Solange es Radwege gibt muss es auch eine Nutzungspflicht geben. Ansonsten sind diese überflüssig und man könnte das Geld anderweitig anlegen. Wenn Nutzungspflicht, dann aber auch gut ausgebaute Radwege.

3. Status des Pedelecs dem Fahrrad gleichgestellt, also keine Versicherungs- oder Helmpflicht, kein Führerschein und kein Mindest- oder Maximalalter.
Der Status ist gleichgestellt! S-Pedelecs mal außen vor. Mindestalter sollte aber schon da sein. Höchstalter wird ja jetzt auch beim Auto eingeführt;-) Beim Thema Helmpflicht stimme ich zu.

4. Keine Dynamopflicht, sondern Wahlfreiheit der Energiequelle, dafür Pflicht zur Tagfahrlicht-Funktion vorn und hinten.
Es ist natürlich totaler Quatsch, mit gespeicherter Energie einen Dynamo anzutreiben um Strom zu erzeugen. Da sollte auf jeden Fall etwas passieren.
Heute aber schon üblich ist, den rekuperierenden Motor als Dynamo einzusetzen, so dass bei leerem Akku auch die Beleuchtung gesichert ist.
Hohe Bußgelder für Fahren ohne Licht sollten dann aber für Abschreckung sorgen, wenn die Wahlfreiheit der Energiequelle erteilt wird. Für Tagfahrlicht sehe ich keinen Grund. Das ist totale Energieverschwendung, vor allem wenn diese Energie nicht aus dem Dynamo kommt...

5. Keine Leistungsbegrenzung der Beleuchtung in Watt, sondern eine Mindest-Licht-Abgabe-Leistung vorn von 80 Lux und die Erlaubnis, Blinker zu integrieren.
Das ist mir relativ egal. Das gesetzlich vorgeschriebene reicht auf jeden Fall um gesehen zu werden. Wer viel bei Dunkelheit unterwegs ist wird sein Rad schon von sich aus mit was besserem ausrüsten.
Wofür Blinker?

6. Limitierung weder bei der Rad- oder Spuranzahl noch bei der Anzahl der Personen je Fahrzeug.
Auch ein seltsamer Wunsch. Vor allem, wo sollen die fahren?

7. Verbot des Batterieverkaufs, um die Hersteller zu nachhaltigen Mietlösungen zu bewegen.
Mietlösung? Wie das? Soll ich an der Tankstelle einen Akku tauschen? Wie viele Akkus sind denn vorrätig? Komm ich an eine Tankstelle ohne vollen Akku bin ich ja erledigt. Wie weit komme ich mit dem ausgehändigten Akku? Welche Kapazität hat der noch.
Wie soll das logistisch laufen?

8. Keine Leistungsbegrenzung des Antriebs. Dafür aber Limitierung der maximalen Unterstützungsgeschwindigkeit in Relation zur eingebrachten Muskelkraft. Das bedeutet ein Verbot von Pedelecs mit Bewegungssensor, was den Fahrradcharakter der Fahrzeuge garantiert. Hier die vorgeschlagenen Relationen zwischen aktueller Muskelleistung und Unterstützungs-Endgeschwindigkeit:
  • Muskel-Leistung kleiner 50 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 15 km/h
  • Muskel-Leistung kleiner 100 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 20 km/h
  • Muskel-Leistung kleiner 150 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 25 km/h
  • Muskel-Leistung über 150 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 32 km/h
Auch überflüssig. Hätte man vorher mal drüber nachdenken sollen. Bis die >Millionen verkauften Pedelecs vom Markt verschwunden sind wirds noch wohl ein paar Jahre dauern. Oder sollen die jetzt alle umrüsten. Außerdem würde das Pedelec eher einem Mofa gleichen als einem Fahrrad. Das sollte ja laut Punkt 3 nicht geschehen.




Der 2. Artikel ist auch nicht schlecht. Ich will das jetzt nicht alles aufgreifen, aber einen fand ich doch witzig.

Wünsche an Lokalpolitiker 
Als Politiker, Eltern, Mensch: Vorbild sein und Kinder mit dem Fahrrad bzw. Pedelec in den Kindergarten und in die Schule bringen. Schülern ab dem 12. Lebensjahr den Schulweg mit dem Pedelec attraktiv machen und so die Abwanderung mit 15 bis 16 zum Mofa stoppen, dann eher mit Pedelecs 45 weiterhin für die tägliche Ration Sport sorgen. 

Den Wunsch finde ich ja mal total witzig. Schülern ab dem 12. Lebensjahr den Schulweg mit dem Pedelec attraktiv machen? Und dann auch noch mit einem S-Pedelec Sport treiben? Ein bisschen seltsam mutet das ganze doch an.

Veränderungen sind wichtig. Es darf auch gerne umfassende Veränderungen geben. Aber bitte solche, die Sinn machen.

Ich denke, im nächsten Monat wird dem Pedelec in der Presse auch wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil.
Im Postkasten liegen jetzt vermehrt Fahrradprospekte, so dass die Saison wohl vor der Tür steht.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Pressespiegel Januar 2013

Reichweite von Elektrofahrrädern enttäuscht


Auf der Seite "Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe" gibt es einen Artikel über die Reichweite beim Pedelec. Diese lägen laut dem ADAC um 25% unter den Herstellerangaben. 
Wen wundert das? Liegen nicht auch die Benzinverbräuche immer leicht daneben? Werden nicht überall die Idealbedingungen für einen Test verwendet? 
Hier allerdings eine Testfahrt mit dem jeweiligen Rad zu empfehlen ist auch recht kurz Gedacht.
Bekommt man einen nagelneuen Akku eingesetzt hat er seine Kapazität noch nicht voll erreicht. Nimmt man aber einen alten hat er sie schon wieder verloren. Das bringt hier wenig. Dann gilt auch zu bedenken, dass die Probestrecke ähnlich sein muss. Fahre ich bei Händler A im Flachland und bei Händler B im hügeligen Gelände werden sicherlich unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Und ob jemand mal eben so 100km Testfahrt machen kann ist auch fraglich.

Auch in diversen Foren bekommt man unterschiedliche Reichweiten. Jeder fährt, wiegt und transportiert anders. Dazu kommen unterschiedliche Erwartungshaltungen. Fahre ich bei Wind und Wetter oder fahre ich nur an schönen Tagen.
An machen Tagen komme ich mit einer Akkuladung hin und zurück (65 km). Manchmal fahre ich den Akku aber auch in 30 km leer. Es liegt am Wetter, am persönlichen Fahrstil und auch am Gelände.

Sicher wäre es gut einen genormten Verbrauch wie beim Auto zu ermitteln. Da stehen wir sicher noch am Anfang. 
Die Akkuleistung einfach abzulesen bringt auch nicht den gewünschten Erfolg, da ich den durchschnittlichen Verbrauch der Fahrstufen nicht kenne und auch die Software der Hersteller unterschiedlich ist und diese einen wesentlichen Einfluss auf die Motorsteuerung und somit auf den Verbrauch hat.

Das der Akku die Achillesferse des Pedelecs ist muss aber klar sein. Man kann nicht wie mit einem Mofa einfach an einer Tankstelle anhalten und dank gut ausgebauten Tankstellennetz einmal um die Welt fahren;-)

Am besten geht man zu einem Händler, der nicht nur die aus der Werbung abgelesenen Reichweiten wiedergibt, sondern schon ehrlich darauf hinweist was überhaupt möglich ist. 
Vorab in Foren ein wenig zu lesen ist auch nicht verkehrt, wobei es aber schwer ist einen notorischen Nörgler von einem rosaroten Brillenfahrer zu unterscheiden.

Die beim E45 von Bulls (ZEG) angegebene Reichweite ist durchaus möglich. Praktisch aber nur bei schönem Wetter und durch Eigenleistung (niedrige Unterstützungsstufe) zu erzielen. Dann macht das Pedelec-Fahren aber auch nicht mehr so einen Spaß.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Pressespiegel Dezember

Es geht wieder los. Die Rechtsfrage wird wieder hervorgekramt.
Der ADAC hat mal wieder Berichte an die schreibende Zunft verschickt.
Bin mal gespannt, was die wieder im Schilde führen;-)

Das Handelsblatt und die RP-Online hat das wieder veranlasst diese zu veröffentlichen. Als ob die Sache vorher viel anders war? Was sich geändert hat haben die gar nicht bemerkt. Wahrscheinlich auch nicht recherchiert oder mal hinterfragt. Aber egal. Der ADAC wird es schon wissen.

Eigentlich hat sich nur eins geändert. Und das war auch das einzige was nicht ganz geklärt war. Und zwar ob das Pedelec mit Anfahrhilfe (bis 6km/h) als Kleinkraftrad einzustufen ist oder nicht.
Man hat sich darauf geeinigt das Pedelecs mit Anfahrhilfe keine Krafträder sind. Somit brauchen diese keinen Führerschein und sind wie Fahrräder einzustufen. Allerdings auf Europaebene. Das muß hier in DE auch erst mal ankommen...

Bei den S-Pedelecs hat sich nichts geändert. Sie werden auch weiterhin als Krafträder der Stufe L1e mit BBH 20 km/h als Leichtmofa eingestuft. Das bedeutet
  • Mofaprüfbescheinigung.
  • Versicherungskennzeichen
  • Innerhalb geschlossener Ortschaften keine Radwegbenutzung.
  • KEINE Helmpflicht.
Da der Bericht vom ADAC stammt steht in beiden Berichten auch wieder die Helmpflicht und das generelle Radwegbenutzungsverbot für S-Pedelecs.
Was der ADAC damit bezweckt kann ich immer noch nicht nachvollziehen. Vielleicht wollen sie ja gar keine S-Pedelecs auf der Straße? Wenn es wirklich eine Helmpflicht geben würde, müsste ein Motorradhelm mit Prüfzeichen ECE-22 auf dem Rad getragen werden.  Das würde einem S-Pedelecverbot gleichkommen. Wer fährt schon auf einem Fahrrad mit Motorradhelm;-)
Gleiches gilt für das Fahren auf der Straße außerhalb geschlossener Ortschaften.. Das ständige Hupkonzert der Autofahrer würde einem den Rest Fahrfreude nehmen.
Ganz zu schweigen davon, dass so ein S-Pedelec für eine Dauerleistung von 45 km/h gar nicht ausgelegt ist und es ein großes Risiko ist, damit die Hauptstraßen zu befahren.
Tja, so ist der ADAC. Einerseits sollen Rennradfahrer auf dem Radweg fahren, weil diese nichts auf der Straße zu suchen haben, S-Pedelecs wiederum sollen die Straße benutzen. 

Donnerstag, 29. November 2012

Pressespiegel November

Der Spiegel schreibt zum Thema S-Pedelec
E-Bikes: EU-Parlament bestätigt Führerscheinpflicht für schnelle Pedelecs
Soweit eigentlich nichts neues. War eigentlich auch schon vorher klar. Wird im Bericht auch klar warum das besser ist. Allein schon wegen der Betriebserlaubnis und Abnahme usw.
Witzig aber auch wieder dieses Märchen:
Fahrer von schnellen Pedelecs - das sind solche, die bis zu 45 km/h erreichen, ohne dass sich der Fahrer beim Treten großartig anstrengen muss
Ohne schwitzen geht auch auf einem S-Pedelecs erst mal nichts. 500 Watt reichen gar nicht aus, um 45 km/h als Dauerleistung zu bringen. Da muss dann vom Fahrer selbst noch einiges an Watt geleistet werden.
Keine Ahnung woher dieses Gerücht immer wieder kommt. Scheinbar wird auf einer 1000 m langen Probefahrt kurz mal voll auf 45 beschleunigt und das war es. Da schwitzt man natürlich noch nicht.



Da Infoportal Pedelecs & E-Bikes schreibt über einen Bericht aus der Bike Europe.

Dort wird vom Boom in den Niederlanden berichtet. Auch darüber, das mehr Kilometer gefahren werden, als mit dem normalen Fahrrad. Alles nichts besonderes. Interessant dann die Verkaufszahlen:
Steigende Verkäufe
Hat der Handel mit normalen Fahrrädern längst stagniert, so verkaufen sich die E-Bikes immer noch sehr gut. Hier kann ein stetiges Wachstum verzeichnet werden. So konnten die Fahrradhändler Hollands ein Verkaufsplus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen.
Lässt sich ja auch leicht erklären. Ein Fahrrad kauft man sich, wenn man ein neues braucht. Ein Pedelec kauft man sich wenn man eins haben möchte. Das heißt meistens zum normalen Fahrrad dazu. Das alte Fahrrad wird hierbei meistens nicht ersetzt sondern noch gebraucht.
Erinnert mich ein wenig an die CD-Verkäufe;-)

Montag, 26. November 2012

6000 voll

eigentlich schon 6200 km, aber irgendwie hab ich es gar nicht bemerkt.
Der neue Motor hat somit auch schon wieder 1600 km runter.

Ich hab noch eine Einstellung ändern lassen. Das Auslaufverhalten war auf 600% eingestellt.
Der Wert ist für das Auslaufverhalten an der 45 km/h Grenze verantwortlich. Je höher der Wert, desto weicher läuft der Motor in diese Grenze ein. Allerdings nimmt er auch früher Leistung raus. Das ist für die 25er Pedelecs sicherlich interessanter.
Da mir die 45 km/h mehr als ausreichen und ich lieber bis zu dieser Geschwindigkeit unterstütz werden will, hab ich den Wert jetzt mal runtergesetzt.
Das Rad läuft jetzt ein ganz klein wenig besser auch über die 40 km/h hinaus. Ich denke ich werde den Wert beim nächsten mal noch ein wenig heruntersetzen lassen.
Ansonsten fahre ich im Modus Tour.

Das Wetter spielt noch hervorragend mit. Morgens um 5 Uhr so um die 2-5°C. Mittags meistens noch ein wenig Sonne. Ich hoffe mal das bleibt noch ein wenig so.

Dienstag, 23. Oktober 2012

5000 voll

So, wieder mal eine runde Zahl. Ende Oktober, das Wetter ist noch ausgezeichnet und ich denke das noch einige Kilometer dazukommen werden, bevor ich es in den Winterschlaf schicke. Vielleicht ist das auch gar nicht nötig.

Habe es jetzt zum ersten mal geputzt. Bin schon einige Zeit nicht mehr richtig in den Regen gekommen und mußte deshalb mal mit dem Wasserschlauch nachhelfen.
Ging aber flott. Anschließend an den üblichen Stellen ein wenig Fahrradöl und fertig.

Kleines Zwischenfazit: Bin eigentlich zufrieden. Allerdings auch nur, weil mir ja auch jedes mal direkt geholfen wurde. Ich lese da im Forum manchmal von langen Wartezeiten beim Motor- oder Akkutausch. Dann wäre mein Fazit auch anders ausgefallen.
Das der Motor nach 4600 km einen Lagerschaden hatte ist natürlich erschreckend, weil ich geplant hatte das Pedelec mindestens 3 Jahre zu fahren. Ich hoffe aber, dass es nur Zufall war.

Dienstag, 7. August 2012

Pressespiegel August 2012

ADAC


Nachdem eine Pressemitteilung vom ADAC raus gekommen ist und so ziemlich alle Zeitungen mit diesem scheinbar ungelesen die Seiten gefüllt haben, war ich schon ein wenig irritiert.
Der ADAC liefert unter der Überschrift
ADAC: Pedelec oder E-Bike - nur gut informiert aufs Rad
einen dermaßen schlechten Artikel ab, dass man hier nicht von Information sprechen kann. Wobei besonders die Informationen zum S-Pedelec hier wieder besonders schlecht waren.

Wahrscheinlich hat der ADAC aber auch gar nicht so sehr informieren wollen. Wichtig war eigentlich die Haftpflichtversicherung. Die im Bericht erwähnten Pedelecs mit Anfahrhilfe bis 6 km/h (gelten eigentlich als Kleinkraftrad) sind laut ADAC nicht in jeder privaten Haftpflichtversicherung mit abgedeckt. Prompt bietet der ADAC 14 Tage später einen Tarif an, der diese Pedelecs mit einschließt. Auch dieser Bericht wird wieder von allen Zeitungen abgedruckt. Ein Schelm...

NACHTRAG vom 31.8.12: Stiftung Warentest fand es dann auch seltsam...

Guter Artikel in der Zeit Online


Die Zeit Online hat es in seinem Bericht schon wesentlich besser gemacht. Autor Matthias Breitinger hat wenigstens mal recherchiert. Interessant zu lesen ist auch die Diskussion unter dem Artikel...

Sonntag, 8. Juli 2012

Mir ist alles Recht

Helmpflicht auf dem S-Pedelec
Auf der Seite des ADFC NRW - Kreisverband Bielefeld hat jemand eine schöne Zusammenfassung erstellt. Hier möchte ich noch mal auf die oft diskutierte Helmpflicht beim S-Pedelec eingehen die laut dieser Webseite nicht besteht.

Die Helmpflicht besteht bei Fahrzeugen mit einer baurartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h. Die heutigen S-Pedelecs erreichen diese aber niemals, weil die heutige Art der Messung nur die Geschwindigkeit ermittelt, die das Rad aus eigener Kraft erreicht.

Dieses ist nun mal 20 km/h. Diese 20 km/h stehen auch in der Betriebserlaubnis und sind somit auch zu akzeptieren, schließlich wurden diese ja auch ausgestellt.

Alle Meldungen die es dazu im Moment gibt sind weder aussagekräftig noch eindeutig ...

Hieran erkennt man aber, das einige Dinge noch einer gesetzlichen Regelung bedürfen und noch auf den neuen Fahrzeugtyp reagiert werden muß.

Ansonsten ist der Markt mit S-Pedelecs so überschaubar, das es wohl noch dauert, bis erste Präzedenzfälle die Sache dringlich machen.

Hier verweise ich mal auf http://www.radmarkt.de/rm/content/home/news.php?id=6286. Dort wird von verbindlichen Einigungen von Bund und Ländern gesprochen.

Ich zitiere das jetzt mal ein wenig, vor allem die verbindliche Auskunft von Ministeriumssprecher Dr. Matthias Schmoll ...


Hier erst einmal die komplette Anfrage der SPD zum Download und der Auszug um den es geht.
29. Wie bewertet die Bundesregierung die Forderung, eine Versicherungs- pflicht und eine Helmpflicht für E-Bikes einzuführen, die mehr als 25 km/h Geschwindigkeit erreichen?---Da es sich ... um Kleinkrafträder und damit um Kraftfahrzeuge handelt, besteht eine Versicherungspflicht gemäß § 1 des Pflichtversicherungsgesetzes bereits jetzt. Diese ist zur Deckung ... auch nicht entbehrlich.---
Die Helmtragepflicht ist in § 21a Absatz 2 Satz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung geregelt. Danach muss derjenige, der Krafträder oder offene drei- oder mehr- rädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf ihnen mitfährt, während der Fahrt einen geeigne- ten Schutzhelm tragen. Es besteht damit auch für diese E-Bikes eine Helm- pflicht.

Na, das ist ja mal schwammig formuliert "E-Bikes, die mehr als 25km/h Geschwindigkeit erreichen?". Für  diese E-Bikes gilt natürlich eine Helmpflicht. Ist doch klar und eindeutig geregelt.

Wobei ja umgangssprachlich E-Bikes aus reiner Motorkraft angetrieben werden. Pedelecs hingegen hingegen werden die motorunterstützten Räder genannt, die ohne Pedalkraft des Fahrerrs gar nicht fahren (S-Pedelecs bis 20 km/h, Einige Pedelecs bis 6 km/h).

Aber da kann man doch noch mal Nachhaken. Haben dann auch einige Presseabteilungen gemacht und folgende verbindliche Mittelung erhalten:

ZITAT aus dem RADMARKT

... fragte der Radmarkt nach und erhielt von Ministeriumssprecher Dr. Matthias Schmoll folgende verbindliche Auskunft:

»Entscheidend ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des jeweiligen Fahrzeuges (§ 21a StVO). Derzeit ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit anhand der dazu verbindlich von den Mitgliedstaaten anzuwendenden Vorschriften (Richtlinie 2002/24/EG) nur für rein durch Maschinenkraft angetriebene Kraftfahrzeuge eindeutig bestimmbar (…). Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass bei Pedelecs, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2002/24/EG fallen, die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit im Sinne des § 21a Abs. 2 StVO als die Geschwindigkeit anzusehen ist, bei deren Erreichen die Unterstützung des elektromotorischen Hilfsantriebes unterbrochen wird. Werden die 45 km/h mit Motorunterstützung erreicht, folgt daraus eine Helmtragepflicht.«

Das Ministerium gibt verbindlich bekannt das es sich an die verbindlich anzuwendende Vorschrift (Richtlinie 2002/24/EG) nicht halten will? Na sowas. Und was ist dann mit den normalen Pedelecs die 25 km/h unterstützen? Sollten dann darauf nicht auch Helme getragen werden. Wenn nicht, warum sollte dann die Helmpflicht für Mofas bestehen bleiben? Und was ist mit dem jungen Rennradfahrer der mich letzte Woche bei 45 km/h versägt hat?

Vielleicht sollte man die Richtlinie 2002/24/EG einfach ändern um sich dann verbindlich an Verbindlichkeiten zu halten.

Ich sehe schon, hier kommt man nicht weit.

Ich für meinen Teil habe mir einen Radhelm gekauft und und trage diesen auch. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Ob er schützt werde ich hoffentlich nicht testen müssen;-)

Ich bin mal gespannt, warte die Entwicklung ab und werde das S-Pedelec wahrscheinlich veräußern wenn ein Motorradhelm vorschrift wird.

Gerne stelle ich mein E45 auch mal dem Ministerium zwecks Testfahrten zur Verfügung. Schließlich hört sich 45 km/h schon ganz schön schnell an, im Alltag kommen aber eher die Geschwindigkeiten um 35 - 40 km/h zum tragen. Das schont den Akku und ist nicht so schweißtreibend.

Hier noch mal ein paar Stimmen und Seiten zum Thema...

http://www.elektrobike-online.com
http://pedelec-elektro-fahrrad.de
http://www.e-bikeinfo.de/
http://www.adfc.de/

Ich bin mal gespannt was noch kommt, und wie es weitergeht.

Freitag, 6. Juli 2012

Straßen und Radwegbenutzung

Eine kleine Übersicht über Sachen, die den S-Pedelec Fahrer betreffen. und zwar geht es um die

Straßen und Radwegbenutzung

Die Seite der Verkehrswacht ist nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Hier heißt es, das noch Mofas die im Pedalbetrieb fahren, innerorts auch den Radweg benutzen dürfen. Das ist seit 2007 nicht mehr korrekt. Warum dieser Passus gestrichen wurde erschließt sich mir nicht. Gerade für S-Pedelecs, die im Pedalbetrieb ja als relativ normales Fahrrad gefahren werden können, würde das so manchen Vorteil bringen.

Hier hoffe ich auf eine Wiedereinführung der Möglichkeit der Radwegebenutzung im reinen Pedalbetrieb. Das macht das S-Pedelec auf jeden Fall alltagstauglicher, gerade auch wenn man mit der Familie unterwegs ist.

Ich fasse hier mal kurz zusammen.

Überall wo Vorschriftszeichen stehen, die für Mofas gelten (Zeichen 255, 256 und 260), dürfen wir mit einem S-Pedelec auch nicht rein, durch oder drauf. Wo Fahrräder ausdrücklich erlaubt sind dürfen S-Pedelecs noch lange nicht rein (Einbahnstraßen, Fußgängerzonen usw. mit Zusatzschild). Wo Straßen für Fahrräder gesperrt sind dürfen wir natürlich durch (Zeichen 254)

Innerorts sind Fahrradwege, außer bei Freigabe durch Sonderzeichen, tabu. Sobald man sich aber außerhalb geschlossener Ortschaften befindet, darf der Radweg mitbenutzt werden. Das macht soweit durchaus Sinn. Wer schon mal mit einem Rad mit über 30 km/h auf einem Radweg Innerorts unterwegs war ist froh, dass er die Straße benutzen muß. Außerhalb sind die Radwege meistens besser ausgebaut. Und es heißt ja "dürfen die Radwege mitbenutzen" und nicht müssen.

Wie verhaltet Ihr Euch mit dem S-Pedelec im Straßenverkehr?

Spiegel schon abgebaut? Versicherungskennzeichen in der Tasche? Oder alles konform und gesetzestreu?

Donnerstag, 21. Juni 2012

(Meine) Transportlösungen auf dem Pedelec II


Lenkertasche


Auch für meinen Lenker hab ich noch eine Tasche gefunden. Hier wollte ich mein Handy, Navigerät und sonstiges für den schnellen Zugriff unterbringen. Wichtig waren mir vor allem zwei Dinge. Wasserdicht sollte sie sein und gut sichtbar. Zur Auswahl stehen dann eigentlich nur noch die Lenkertaschen von Ortlieb oder Vaude.
Die Taschen von Vaude gibt es leider nicht in sehr auffälligen Farben. Daher entschied ich mich für die Ultimate5 Classic von Ortlieb. Der Fahrradhandel scheint die Farbe gelb auch nicht so gut loszuwerden. Etliche Händler konnten mit der Farbe nicht dienen. Bin dann in Essen in einem Fahrradladen darauf gestossen. Hätte sie sonst wahrscheinlich online bestellt. Die Tasche wird angeboten für 69,99 Euro. Dazu kommt dann noch der Kartenhalter mit 14,99 Euro. Das ist natürlich ein stolzer Preis, der hoffentlich mit einer langen Haltbarkeit belohnt wird.

Die Tasche hilft schon sehr im Straßenverkehr. Man wird früher wahrgenommen. Gerade Autofahrer die aus einer Seitenstraße kommen unterschätzen einen S-Pedelecfahrer mal ganz gerne. Mit der großen gelben Tasche am Lenker ist das wesentlich besser geworden.
Aber auch ihren eingentlichen Zweck erfüllt sie zur vollsten Zufriedenheit. Lediglich eine Einteilung fehlt. Dadurch das man sie aber einzeln im Zubehörhandel erwerben kann, ist man natürlich frei bei der Wahl. So gibt es dafür z.B. einen gepolsterten Kameraeinsatz.
Die Tasche ist vom Sattel aus einfach zugänglich, denn der Deckel klappt in Fahrtrichtung auf. Passend zu der Tasche habe ich mir den Kartenhalter gekauft, der einfach mit Druckknöpfen auf dem Deckel befestigt wird. Das anbringen dieser Folie ist allerdings etwas fummelig. Dazu muß man schon die Tasche öffnen und von innen gegendrücken, weil die Tasche dann doch nicht so Formstabil ist wie dazu nötig wäre.
Bringt man etwas Gewicht in die Tasche (max. 3 kg) z.B. mit einem Schloß oder ähnlichem wird auch das Fahrverhalten des E45 verbessert.

Das anbringen der Halterung geht nach kurzem Studium der bebilderten Anleitung schnell und einfach. Sie hält bombenfest und hat schon knapp 500 km ohne sich zu lockern an der Lenkerstange ihren Dienst verrichtet. Praktisch ist das die Tasche auch auf die Klick Fix- Halterung passt.
Die Tasche ist durch die Halterung abschließbar. Das heißt sie sitzt fest am Rad, läßt aber den Zugriff auf den Inhalt weiterhin zu. Entweder nimmt man den Inhalt mit, oder benutzt den beiliegenden Schultergurt und nimmt die Tasche mit. Der Schultergurt wird einfach an der Außenseite eingehakt.


Daten vom Hersteller

  • Lenkertasche in 2 Größen aus Gewebe PD620/PS490
  • Integriertes Wertsachenfach mit Reißverschluss
  • Passt an Lenker bis 31,8 mm Durchmesser und konische Lenker
  • Formstabiler, verstärkter Deckel
  • Druckknopfsystem zur Befestigung der GPS-Hülle oder Kartentasche (beides als Zubehör erhältlich)
  • Bei Fahrt ohne Tasche sorgt eine unsichtbare Reflexfolie am Halterungsblock für mehr Sicherheit im Dunkeln
  • Hochreflektierender Reflektor aus „3M Scotchlite Reflexmaterial“
  • Abschließbare Lenkerhalterung, schützt vor Diebstahl der Tasche
  • Belastbar mit maximal 3 kg
  • Alle ORTLIEB Lenkertaschen passen auch an die KLICKfix-Halterung von Rixen & Kaul 
  • Separat erhältliches Zubehör: Verlängerungsadapter zur Montage an stark geschwungenen Lenkern wie Modolo YUMA, Humpert CONTEST (inkl. langem Befestigungsseil), Befestigungs-Set (z. B. für ein Zweitrad), gepolsterter Fotoeinsatz (für Größe M und L), Kartentasche, GPS-Hülle, Innenunterteilung LIEFERUMFANG: Tasche inkl. Schultertragegurt, Innentasche und abschliessbarer Lenkerhalterung

Meine persönliche Liste:

Vorteile:

  • Auffällige Farbe (zumindest in Gelb)
  • Stabile Befestigung Einfacher Zugriff auf die Tasche Tasche am Rad abschließbar
  • Zubehör für GPS- und Kartenmaterial
  • Großer Stauraum Spritzwassergeschützt (IP 54)

Nachteile:

  • hoher Preis
  • keine Einteilung (nur als Zubehör)
  • Fummeliges anbringen des Kartenhalters

Fazit: Das Fazit fällt hier dann auch kurz aus - eine perfekte Lenkertasche.

Sonntag, 17. Juni 2012

Freitag, 11. Mai 2012

Die erste große Fahrt


Mein erster Tag zu Arbeit.
Geschafft, bin mit einer 35er Duchschnittsgeschwindigkeit zur Arbeit gefahren. Mußte am Schluß noch ganz schön beißen. Hab ziemlich lange am Bahnübergang gestanden ;-(
Fühlt sich wirklich gut an. Bin in Unterstützungsstufe 3 gefahren.
Nur die Lichtanlage war noch schlecht eingestellt. Der Lichtkegel schien direkt vors Vorderrad. Das war ein bischen wenig für über 30 km/h. Ist aber mit handelsüblichem Werkzeug schnell geregelt. Ansonsten reichen die angegebenen 60 Lux durchaus aus.
Auf dem Heimweg dann starker Gegen- und Seitenwind (böig bis über 45km/h). Der Seitenwind ist unangenehm. Das Fahrrad ist durch den Akku eine gute Angriffsfläche für den Wind. Da muß man schon aufpassen. Der Akku hat dann auch nicht ganz 60 km gehalten. Mußte die letzten 4 km dann zu 100% selbst ran. Die maximale Kapazität soll sich aber auch erst nach einigen Ladezyklen einstellen.
Zur Überraschung lief das Rad mit leerem Akku extrem schwer. 20 km/h waren maximal möglich. Fühlte sich an, als ob der Motor rekuperiert. Hab dann mehrmals angehalten und das System neu gestartet. Aber auch in Unterstützungsmodus 0 (laut Handbuch ist der Motor dann aus) war nichts zu machen. Hab dann zu Hause festgestellt, das das Tagfahrlicht noch eingeschaltet war. Deshalb hat der Motor als Dynamo gearbeitet.
Merke für die Zukunft: Licht aus bei leerem Akku!
Habe dann den Akku geladen (3 h bis 80%,  4.5 h bis 100%) und dann festgestellt das nach 3 Stunden noch fast nix passiert ist?
Ein Blick unters Ladegerät zeigte mir dann den Grund. Ausgangsspannung maximal 2A! Im Handbuch steht aber das ein 5A Schnelllader zur Standartausrüstung beim Green Mover E45 gehört. Also noch einmal beim Händler vorbei.

Nachtrag: Ladegerät wurde sofort getauscht. Der Händler wurde schon per Mail darauf hingewiesen, das einige E45 mit falschem Ladegerät ausgeliefert wurden.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Überführung

Es ist soweit. Ich hab ihn in der Garage geparkt und der Akku lädt.
Ich hab ihn die 25 km vom Radhändler nach Hause gefahren.
Unglaublich. Werde morgen wohl mal mit einem 35er Schnitt zur Arbeit fahren.

Der erste Eindruck ist großartig. Genau so habe ich mir das vorgestellt. Die 36-40 km/h kann man locker pedalieren. Für die 45 muß man schon ein wenig tun. Find ich aber in Ordnung. Soll ja auch ein Sportgerät sein und kein Moped.

Bin größtenteils über Land gefahren und dann je nach Wind und Gelände mit einer leichten Unterstützung.
Im Stadtverkehr zum Mitradeln ist dann der große Unterstützungsmodus angesagt. Dann kann man aber auch ganz gut von Ampel zu Ampel mithalten.

Sonntag, 6. Mai 2012

Technische Daten laut Webseite des Herstellers

So schon mal vorab will ich hier mal zeigen, was es denn geworden ist.
Die Geschichte dahinter muß ich mal in aller Ruhe aufschreiben.
Werde ich mal zügig in Angriff nehmen.

Hier mal ein Screenshot des PDF-Werbeflyers. Sind schon alles beeindruckende Werte. Bin echt mal gespannt. Hab es mir in der 60er Rahmenhöhe bestellt und es sieht in natura noch BULL(S)iger aus;-)
Screenshot - www.greenmover.de
Das Rad steht beim Händler, der Akku ist unterwegs (wird anscheinend getrennt angeliefert), Anzahlung ist getätigt, Anmeldung bei der Versicherung läuft. Fahrzeugpapiere liegen vor. Ich bin schon recht ungeduldig.


Bulls Green Mover E45 - Herren Trekking Bike 28 Zoll

Farbeschwarz-matt
RahmenAluminium 7005
Rahmenhöhe50/55/60 cm
GabelSuntour Raidon E Federgabel mit Lockout
SchaltwerkShimano Deore XT 30-Gang
UmwerferShimano Deore XT
SchalthebelShimano Deore XT
BremsenTektro Dorado hydraulische Scheibenbremsen
FelgenRyde Andra Hohlkammerfelgen
ReifenSchwalbe Energizer Pro, Pannenschutz
VorbauHumpert Ergotec
LenkerHumpert Ergo Plus XL
SattelSelle Royal Respiro Moderate
SattelstützeHumpert Ergotec Hook
BeleuchtungB&M LED-Scheinwerfer mit Sensor und Standlichtfunktion
B&M LED-Rücklicht mit Standlichtfunktion
AntriebGreen Mover Nabenmotor Hinterrad 500 Watt/36 Volt
bis max. 45 km/h (Mofa-Prüfbescheinigungspflichtig)
Akkumit Lithium Ionen 36 Volt/18,6 Ah/670 Wh bis 100 km Reichweite
Ladedauerca. 3,0 Std. bis 80%, ca. 4,2 Std. bis 100%
Reichweiteca. 40 – 100 km, abhängig von der Fahrweise, Belastung und dem Gelände
DisplayLCD-Display
Listenpreis€ 3.499,-(Schluck)

Bild und Texte der technischen Daten aus www.greenmover.de und Prospekt beim ZEG-Händler