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Sonntag, 9. Februar 2014

Zu verkaufen

...nachdem ich im ersten Jahr (2012) 8000 km gefahren bin, ist mir im zweiten Jahr was Gesundheitlich dazwischen gekommen und ich hab nur gut 600 km zurückgelegt.
Ob ich dieses Jahr wieder aufs Rad komme kann ich noch nicht sagen.
Aber jeden Tag Pendeln werde ich wohl nicht mehr und wenn es noch ein Jahr rumsteht wird der Verlust doch einfach zu groß.

Heute noch mal eine Runde gedreht um Akkuverbrauch und -leistung zu testen. Bin jetzt mit einer Akkuladung unter Volllast 48 km weit gefahren und hatte noch einen Balken.
Stufe 5 und immer hohes Tempo. Die Temperatur lag bei ca. 8°C. Zwischendurch auch noch als Windschatten für einen Rennradfahrer gedient.

Der Hersteller gibt eine Garantie auf den Akku nach 1000 Ladungen bzw. 2 Jahren noch 80% Akkuleistung zu haben. Scheint zu stimmen.

Spaß macht´s immer noch.

Ich werde es die Tage mal in den Kleinanzeigen platzieren.

Hier noch mal Bilder. Oben mit Sattel- und Lenkertasche und unten das Bild des Herstellers von damals aus dem Prospekt.
Baulich verändert habe ich eigentlich nur die Klick-Pedale. Der Gesamtzustand ist sehr gut. Regelmäßige Inspektionen sind durchgeführt worden.

Fahrbereit

Auszug aus dem Prospekt von 2012




Mittwoch, 19. Juni 2013

Schnellstrassen für Pedelecs


Dieser Artikel zeigt mal wieder wie wenig man über das Pedelec weiß.
Der Pedelecfahrer braucht sich an der Ampel nicht über den Schwungverlust ärgern. Er ist mit Motorunterstützung schnell wieder bei seinen 25 km/h.
Der Radfahrer hingegen muss sich die mühsam aufgebaute Energie erst wieder estrampeln. Neben den gegenüber Kraftverkehr nachteiligen Grünphasen wohl ein Grund mit, für die recht häufigen Rotverstöße beim Radfahrer.

So macht in meinen Augen ein Radschnellweg nur dem Fahrradfahrer das Leben leichter. An den wurde aber noch nie gedacht. Aber das wundert niemanden. Scheinbar will niemand sehen, dass Fahrräder und Pedelecs sich ziemlich ähnlich sind. Radschnellwege sind für den Pendelverkehr sicher auf manchen Strecken interessant, ich würde aber als Zielgruppe nicht den Pedelecfahrer sehen. Und wenn alle Richtlinien für einen normalen Radweg eingehalten würden, die es heute schon gibt würde sicherlich so mancher Radweg schon als Schnellweg durchgehen. Diese Radwege sind aber leider die absolute Ausnahme. Selbst neue Radwege werden noch so gebaut, dass man sich sofort als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse fühlt.

Auch die vermeintlich hohe Geschwindigkeit der Pedelecs ist nicht wirklich so schnell, dass es einen extra Radweg rechtfertigen würde. Für höhere Geschwindigkeiten fährt man doch lieber wieder mit dem Sportrad. Der Pedelecfahrer hat nämlich das Problem, mit dem Motor und dem Akku 5-8 kg, je nach Modell, mit sich rumzutragen. Und das macht bei 26 km/h ohne Unterstützung keinen grossen Spass.

Dienstag, 23. April 2013

Pressespiegel April 2013


Im pressedinst-online.de gibt es eine Zusammenfassung der aktuellen Rechtslage.
Hier geht es um alles was unter dem Begriff E-Bike so gibt. Harausgegeben vom PD-f.de dem Pressedienst Fahrrad.
Erwähnenswert hierbei finde ich die Aussage
Seit dem Frühjahr 2012 vertritt das Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Städtebau (BMVBS) jedoch die Auffassung, dass bei S-Pedelecs die mit Muskelkraft und Motorkraft zu erzielende Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h als bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit anzusehen ist. Nach dieser Auffassung ist das S-Pedelec ein Kraftfahrzeug und kein Leichtmofa (bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit max. 20 km/h) und von der Benutzung sämtlicher Radwege ausgeschlossen. Bislang blieb aber die Zulassungspraxis unverändert. Entscheidend für den Verbraucher ist das, was in den Fahrzeugpapieren steht, nämlich noch immer Leichtmofa.
Seltsam, in den Fahrzeugpapieren meines offiziell  zugelassenen S-Pedelecs steht auch ganz klar drin, um was es sich handelt. Ob das BMBMS nach einigen Probefahrten hier doch noch zu einem anderen Ergebnis kommt will ich mal hoffen. Denn mit dem S-Pedelec morgens gegen 4 Uhr die Hauptstraße zu befahren halte ich für lebensmüde. Dann hat mein Pendlerdasein sofort ein Ende.

Bei Pedelecs & E-bikes geht man jetzt auch so langsam in die Richtung. Der Ruf nach Helmpflicht und Straßenbenutzungspflicht verebbt so langsam. Hatte man doch im letzten Jahr im April die Helmpflicht als gegeben gesehen.

Fazit: So langsam kehrt Ruhe ein in die Berichterstattung. Alle kommen langsam auf einen gemeinsamen Nenner. Sicherlich liegt das auch daran, das es im Verhältnis zum Pedelec nur sehr geringe Stückzahlen S-Pedelecs gibt.

In freier Wildbahn hab ich selbst selten eins gesehen. Aber viele fahren ja auch ohne Versicherungskennzeichen. Meine Versicherungsagentur vor Ort hat unter seinen Kunden auch nur mein S-Pedelec versichert. Bei 20000 Einwohnern schon sehr wenig.

Freitag, 5. April 2013

Foto von meinem Bullen

Hab´s jetzt endlich geschafft auch mal ein Foto hier einzustellen.
So sieht das Teil also fahrbereit aus.

Habe gerade mal die Daten von Gestern ausgewertet.
Bedingt durch den Ostwind hab ich nur einen 29er Schnitt hinbekommen. Mittags hab ich dann mal ein wenig mehr reingetreten und bin dadurch noch auf einen 34er Schnitt gekommen. Hatte aber auch mehr Rückenwind als morgens;-)

Mittwoch, 6. März 2013

6999, 7000 voll

So, jetzt hab ich die 7000 km auch geschafft. Bedingt durch den Schnee und die doch sehr kalten Tage und Nächte bin ich ja auch im Januar und Februar nicht viel gefahren.
Das E45 läßt sich bei Schnee zwar recht gut beherrschen, aber in der Dunkelheit ist mir das dann doch einfach nicht sicher genug.

5:37 Uhr - mal schnell zwei Fotos gemacht.
Zum Start in den Frühling war ich dann auch gleich mal beim ZEG-Händler meines Vertrauens. Das Organisieren der Teile wie Bremsbeläge und Ritzel hat dann doch länger gedauert als erwartet. Da beim S-Pedelec nicht einfach irgendwelche Teile eingebaut werden dürfen, mussten die Sachen erst bestellt werden.
Ich werde mich beim nächsten mal vorher anmelden und das Rad erst abgeben wenn die Ersatzteile da sind um lange Wartezeiten zu vermeiden.
Positiv an der Sache war, dass sie etwas Zeit hatten mein Rad zu polieren. Sieht jetzt aus wie neu;-)

Mittwoch, 27. Februar 2013

Pressespiegel Februar 2013

So kurz vor der Saison mal wieder einen Blick in den Pressewald.
Im Moment geht´s mehr um Gesetze als ums Fahren.
Ich lasse mich regelmäßig mit News versorgen und habe so einige RSS und Google+ Profile abboniert.
Darunter auch ExtraEnergy e.V.. Häufig melden die sich mit Geschichten rund um den Akku oder Tests zu Pedelecs. Heute aber mal mit einer

Wunschgesetzgebung zu Pedelecs

Na, die scheinen auch Winterloch zu haben. Ist schon ganz witzig, was die so auf ihrem Plan haben.
Ich würde mal sagen 90% kommen mit ihrem Pedelec und der jetzigen Gesetzgebung super klar. Da ist ja wegen Gleichstellung mit dem Fahrrad auch nichts gegen einzuwenden.

Ich persönlich habe eigentlich nur zwei Wünsche als Radfahrer. Ampelphasen mit dem Autoverkehr gleichschalten und Radwege so anzulegen, dass man nicht an jeder Einmündung daran erinnert wird Verkehrsteilnehmer 2. Klasse zu sein.
Als S-Pedelecfahrer kommt noch ein Wunsch hinzu. Radwegebenutzung innerorts bei ausgeschaltetem Motor.

Hier mal die Wünsche der ExtraEnergy e.V. und mein Kommentar dazu:
1. Tempo 30 flächendeckend innerorts für alle Verkehrsteilnehmer inklusive Fahrradverkehr. Dies würde die Gefährdungspotenziale zwischen den Verkehrsteilnehmern deutlich reduzieren, da Überholvorgänge noch weniger Sinn machen würden.
Wenn ich mit meinem Rad (Egal ob S-Pedelec oder Rennrad) mit 30km/h durch eine 30er Zone fahre, werde ich von Autofahrern überholt. Selbst wenn ich testweise mal 40 fahre, wird sich noch vorbeigedrängt. Das wird sich bei 25 km/h zu 30 km/h nicht ändern.
Die gegenseitige Akzeptanz muss erst mal erreicht werden. So lange sich Radfahrer, Fussgänger und Kraftfahrzeugführer nicht gegenseitig respektieren, wird hier nichts erreicht.

2. Benutzungsrecht für Radwege, aber keine Pflicht
Entweder oder. Wieso soll ein Radweg unterhalten werden, wenn man ihn nicht benutzt? Ein Verlegen aller Radfahrer auf die Straße wäre viel sinnvoller. Bei Wahlfreiheit für den Radfahrer würde die unter Punkt 1 genannte Akzeptanz weiter sinken.
Solange es Radwege gibt muss es auch eine Nutzungspflicht geben. Ansonsten sind diese überflüssig und man könnte das Geld anderweitig anlegen. Wenn Nutzungspflicht, dann aber auch gut ausgebaute Radwege.

3. Status des Pedelecs dem Fahrrad gleichgestellt, also keine Versicherungs- oder Helmpflicht, kein Führerschein und kein Mindest- oder Maximalalter.
Der Status ist gleichgestellt! S-Pedelecs mal außen vor. Mindestalter sollte aber schon da sein. Höchstalter wird ja jetzt auch beim Auto eingeführt;-) Beim Thema Helmpflicht stimme ich zu.

4. Keine Dynamopflicht, sondern Wahlfreiheit der Energiequelle, dafür Pflicht zur Tagfahrlicht-Funktion vorn und hinten.
Es ist natürlich totaler Quatsch, mit gespeicherter Energie einen Dynamo anzutreiben um Strom zu erzeugen. Da sollte auf jeden Fall etwas passieren.
Heute aber schon üblich ist, den rekuperierenden Motor als Dynamo einzusetzen, so dass bei leerem Akku auch die Beleuchtung gesichert ist.
Hohe Bußgelder für Fahren ohne Licht sollten dann aber für Abschreckung sorgen, wenn die Wahlfreiheit der Energiequelle erteilt wird. Für Tagfahrlicht sehe ich keinen Grund. Das ist totale Energieverschwendung, vor allem wenn diese Energie nicht aus dem Dynamo kommt...

5. Keine Leistungsbegrenzung der Beleuchtung in Watt, sondern eine Mindest-Licht-Abgabe-Leistung vorn von 80 Lux und die Erlaubnis, Blinker zu integrieren.
Das ist mir relativ egal. Das gesetzlich vorgeschriebene reicht auf jeden Fall um gesehen zu werden. Wer viel bei Dunkelheit unterwegs ist wird sein Rad schon von sich aus mit was besserem ausrüsten.
Wofür Blinker?

6. Limitierung weder bei der Rad- oder Spuranzahl noch bei der Anzahl der Personen je Fahrzeug.
Auch ein seltsamer Wunsch. Vor allem, wo sollen die fahren?

7. Verbot des Batterieverkaufs, um die Hersteller zu nachhaltigen Mietlösungen zu bewegen.
Mietlösung? Wie das? Soll ich an der Tankstelle einen Akku tauschen? Wie viele Akkus sind denn vorrätig? Komm ich an eine Tankstelle ohne vollen Akku bin ich ja erledigt. Wie weit komme ich mit dem ausgehändigten Akku? Welche Kapazität hat der noch.
Wie soll das logistisch laufen?

8. Keine Leistungsbegrenzung des Antriebs. Dafür aber Limitierung der maximalen Unterstützungsgeschwindigkeit in Relation zur eingebrachten Muskelkraft. Das bedeutet ein Verbot von Pedelecs mit Bewegungssensor, was den Fahrradcharakter der Fahrzeuge garantiert. Hier die vorgeschlagenen Relationen zwischen aktueller Muskelleistung und Unterstützungs-Endgeschwindigkeit:
  • Muskel-Leistung kleiner 50 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 15 km/h
  • Muskel-Leistung kleiner 100 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 20 km/h
  • Muskel-Leistung kleiner 150 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 25 km/h
  • Muskel-Leistung über 150 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 32 km/h
Auch überflüssig. Hätte man vorher mal drüber nachdenken sollen. Bis die >Millionen verkauften Pedelecs vom Markt verschwunden sind wirds noch wohl ein paar Jahre dauern. Oder sollen die jetzt alle umrüsten. Außerdem würde das Pedelec eher einem Mofa gleichen als einem Fahrrad. Das sollte ja laut Punkt 3 nicht geschehen.




Der 2. Artikel ist auch nicht schlecht. Ich will das jetzt nicht alles aufgreifen, aber einen fand ich doch witzig.

Wünsche an Lokalpolitiker 
Als Politiker, Eltern, Mensch: Vorbild sein und Kinder mit dem Fahrrad bzw. Pedelec in den Kindergarten und in die Schule bringen. Schülern ab dem 12. Lebensjahr den Schulweg mit dem Pedelec attraktiv machen und so die Abwanderung mit 15 bis 16 zum Mofa stoppen, dann eher mit Pedelecs 45 weiterhin für die tägliche Ration Sport sorgen. 

Den Wunsch finde ich ja mal total witzig. Schülern ab dem 12. Lebensjahr den Schulweg mit dem Pedelec attraktiv machen? Und dann auch noch mit einem S-Pedelec Sport treiben? Ein bisschen seltsam mutet das ganze doch an.

Veränderungen sind wichtig. Es darf auch gerne umfassende Veränderungen geben. Aber bitte solche, die Sinn machen.

Ich denke, im nächsten Monat wird dem Pedelec in der Presse auch wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil.
Im Postkasten liegen jetzt vermehrt Fahrradprospekte, so dass die Saison wohl vor der Tür steht.

Donnerstag, 29. November 2012

Pressespiegel November

Der Spiegel schreibt zum Thema S-Pedelec
E-Bikes: EU-Parlament bestätigt Führerscheinpflicht für schnelle Pedelecs
Soweit eigentlich nichts neues. War eigentlich auch schon vorher klar. Wird im Bericht auch klar warum das besser ist. Allein schon wegen der Betriebserlaubnis und Abnahme usw.
Witzig aber auch wieder dieses Märchen:
Fahrer von schnellen Pedelecs - das sind solche, die bis zu 45 km/h erreichen, ohne dass sich der Fahrer beim Treten großartig anstrengen muss
Ohne schwitzen geht auch auf einem S-Pedelecs erst mal nichts. 500 Watt reichen gar nicht aus, um 45 km/h als Dauerleistung zu bringen. Da muss dann vom Fahrer selbst noch einiges an Watt geleistet werden.
Keine Ahnung woher dieses Gerücht immer wieder kommt. Scheinbar wird auf einer 1000 m langen Probefahrt kurz mal voll auf 45 beschleunigt und das war es. Da schwitzt man natürlich noch nicht.



Da Infoportal Pedelecs & E-Bikes schreibt über einen Bericht aus der Bike Europe.

Dort wird vom Boom in den Niederlanden berichtet. Auch darüber, das mehr Kilometer gefahren werden, als mit dem normalen Fahrrad. Alles nichts besonderes. Interessant dann die Verkaufszahlen:
Steigende Verkäufe
Hat der Handel mit normalen Fahrrädern längst stagniert, so verkaufen sich die E-Bikes immer noch sehr gut. Hier kann ein stetiges Wachstum verzeichnet werden. So konnten die Fahrradhändler Hollands ein Verkaufsplus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen.
Lässt sich ja auch leicht erklären. Ein Fahrrad kauft man sich, wenn man ein neues braucht. Ein Pedelec kauft man sich wenn man eins haben möchte. Das heißt meistens zum normalen Fahrrad dazu. Das alte Fahrrad wird hierbei meistens nicht ersetzt sondern noch gebraucht.
Erinnert mich ein wenig an die CD-Verkäufe;-)

Montag, 26. November 2012

Call a bike - Stuttgart

Da habe ich doch letzen Monat über den E-bike Award berichtet. Jetzt kommt zur Bestätigung meiner Vorurteile Bedenken gleich ein Bericht über das mit 2,5 Mio. Euro geförderte Projekt der deutschen Bahn. Es handelt sich um ein Verkehrsförderungsprojekt bei dem 100 Pedelecs an 45 Call-a-Bike-Stationen im Stadtgebiet verteilt, den öffentlichen Verkehr erweitern sollen. Seit 2007 gibt es schon ca. 400 normal betriebene Fahrräder.
„Die Unterstützung durch den Elektromotor erschließt dem Leihfahrrad zusätzliche, vor allem höher gelegene Stadtbezirke“ 
Jetzt werden die Schwierigkeiten dieser Pedelecs deutlich. Meine Zweifel an diesen Systemen (Pedelec und Bahn) werden hier bestätigt. Zumindest treten genau diese Probleme auf.
Die Stationen, soweit ich das auf Bildern beurteilen kann, sind nicht überdacht, so dass die Räder Wind und Wetter ausgesetzt sind. Bei einem normalen Rad schon nicht gerade förderlich, ist das für Elektrofahrräder der schnelle Tod. Auch das normale Leihräder an den Stationen abgestellt werden können ist ein großer Fehler. Ein Nachladen wird dann für die Pedelecs unmöglich.
Ein Laden und Betrieb im Winter bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind bei einem Akku auch nicht ideal, so dass der Winterschlaf wohl unausweichlich ist. 
Über die Kraft des Motors am Berg kann ich nichts sagen, aber meine Erfahrungen am Nürburgring mit den RWE-Bikes haben gezeigt, dass in 20 km durchaus ein Akku leer gefahren werden kann.
Jetzt kenn ich die Pedelecs der Bahn nicht und weiß auch nicht welche Motoren und Steuereinheiten verbaut sind, aber mit 250 Watt fährt man natürlich keinen Berg "mal eben so hoch". Da braucht es natürlich schon ordentlich Unterstützung vom Fahrer. Vielleicht erwarten die Leute einfach zu viel.

Ich denke, dass die normalen Räder für solch einen Betrieb weitaus besser geeignet sind. Vom Anschaffungspreis, Wartungsaufwand und Reichweite auf jeden Fall.
Sicherlich steckt das Ganze noch in Kinderschuhen, aber hier bleibt das Fahrrad noch lange im Vorteil.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Pressespiegel Oktober

Diesen Monat ist es eher ruhig ums Pedelec. Viel hat die Presse nicht zu bieten gehabt.
Ist aber auch nicht gerade Saison. Aber etwas hab ich doch gefunden...

Zuerst mal die witzige Pedelec-Ladestation in einem kleinen Dorf, wo die Welt noch in Ordnung scheint...
Obernkirchen
Eine „grüne Tankstelle“ am Rathaus gefordert
Die Grünen gehen da ganz unbedarft an das Thema ran.
Eine einfache Steckdose, und ganz wichtig ein Schild! Fertig ist die Pedelec-Tankstelle.
Nicht nur das man Langfingern das Komplettpaket (Fahrrad, Akku und Ladegerät) anbietet wie  „E-motion“-Geschäftsführer Werner Warnecke schon im Artikel anmerkt, ist es bei den meisten  Ladegeräten gar nicht zugelassen sie außerhalb geschlossener Räume zu betreiben.


Ja und dann gab es da noch den

E-bike Award

www.wn.de

Die RWE und der Verein Extra-Energy e.V. haben den E-bike Award ausgelobt. Gewonnen haben die inmod.de und die Stadt Mettingen. Bei beiden handelt es sich um ein Angebot um die öffentlichen Verkehrsmittel mit dem Pedelec zu kombinieren.

Die inmod beschreibt sich auf ihrer Webseite so:
inmod ist ein Forschungsvorhaben, das sich die Wiederbelebung des Öffentlichen Personennahverkehrs im ländlichen Raum zum Ziel gesetzt hat. Initiiert durch das Kompetenzzentrum Ländliche Mobilität der Hochschule Wismar - und unterstützt durch zahlreiche Partner aus Wirtschaft, Forschung und Technologie - wird inmod die Mobilität im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns attraktiver gestalten. 

Soll heißen: Der Busverkehr wird auf die Hauptstrecken zurückgefahren, dafür dort aber verstärkt, und der Kunde soll dann per Pedelec (kann an Stationen per Karte abgeholt werden) zu den Haltestellen kommen.


Mettingen in Bewegung - Rad+BUS mobilSTation

 http://www.rvm-online.de
Bei der Stadt Mettingen (in verbindung mit dem Regionalverkehr Münsterland - RVM ist es die Verknüpfung von Bus und Pedelec, die mit einem Mobil-Abo die Bus- und Pedelecnutzung ermöglicht.)



Was die Leute jetzt aber dazu bewegen soll, dieses Angebot zu nutzen verstehe ich nicht so ganz. Mit Fahrrädern hat es solche Modelle meines Wissens nicht gegeben. Warum aber mit dem Pedelec?

Umweltschonender wäre das Modell mit dem Fahrrad allemal. 60.000-80.000 Euro Investition (Auf dem Foto der Stadt Mettingen sind immerhin 40 Pedelecs abgebildet) plus Wartung und Strom wollen auch erst mal erwirtschaftet werden. Was also steckt dahinter? Ich halte das ganze für einen Werbehype, um Pedelecs voranzutreiben. Das ist legitim, aber eine preiswürdige Innovation kann ich hier nicht erkennen.

Viel zu viele Fragen werden nicht beantwortet.

1. Wetter
Bei schlechtem Wetter bringt mir das nichts. Ich werde nass. Dann kann ich die Strecke bis zum Ziel auch durchfahren. Auf dem normalen Rad würde ich nicht weniger oder mehr nass. Auch im Winter bei Schnee und Eis bin ich in Bus, Bahn oder Auto besser aufgehoben. Busse und Bahnen kommen aber nicht mehr zu mir in den Ort. Das schwächt die abgelegenen Gegenden und schneidet sie weiter von der Infrastruktur ab. Und ob, wie in Mecklenburg-Vorpommern (inmod) versprochen, die Busse wirklich häufiger auf den Hauptstrecken unterwegs sein werden, muß sich auch erst zeigen.

2. Akku und Technik
Wie sieht es aus mit den Akkus. Wie oft werden diese getauscht, gewartet, geladen? Komme ich z.B. 3 mal an ein schlecht aufgeladenes Pedelec und muß ohne Unterstützung fahren ist der Frust groß. Auch hier ist dann ein normales Rad im Vorteil. Gerade das System inmod mit den selbst entnehmbaren Fahrrädern ist mir da etwas unsicher. In Mettingen gibt es da eine Station, wo man das Rad abholt.

3. Logistik und Bereitstellung der Pedelecs 
Auch die Logistik ist mir da noch ein Rätsel. Inmod hat da ein Computer gestütztes Leitsystem, mit dem alle Daten Zentral erfasst werden. So kann man sehen, wo welche Pedelecs stehen und ob diese an Strom angeschlossen sind. Sicherlich werden wir noch mehr über diese Angebote lesen. Ich vermute auch, dass diese Angebote noch weiter ausgebaut werden und noch andere Städte und Kreise auf diesen Zug aufspringen werden.



Bei uns gibt es den so genannten Fietsenbus sogar unter Teilnahme der RVM. Dort ist am Bus ein Anhänger angebracht, der normale Fahrräder aufnimmt, aber auch Pedelecs. Genutzt wird das aber nur für die Freizeit. Die Radler fahren meistens mit dem Bus los, um dann den Rückweg mit dem Rad zu fahren oder umgekehrt.

An Pendler hat hier noch niemand gedacht. Dann würde man zur Bushaltestelle fahren, das Rad in die Halterung des Anhängers einhängen und die Hauptstrecke mit dem Bus fahren. Kommt man an der Zielhaltestelle an, entimmt man es und fährt damit weiter bis zum endgültigen Ziel. Abends wieder zurück und man kann bis nach Hause durchfahren. Ein Fahrrad hat fast jeder. Umweltfreundlich ist es auch. Das Wetterproblem bleibt zwar auch hier bestehen, dafür fallen aber Wartung und Pflege von >40 Pedelecs weg. Natürlich ist zu Bedenken, das auch die Anhänger Betriebskosten verursachen aber ich denke auf Dauer geht das eindeutig Richtung Anhänger. Vor allem, weil ja allgemein bekannt ist, dass das eigene Fahrrad besser behandelt wird als ein geliehenes.

Was denkt ihr? Werden sich solche Systeme durchsetzen? Soll Oma demnächst mit dem Pedelec 5-10 km in den nächsten Ort fahren um dort mit dem Bus zum Arztbesuch zu kommen?

Montag, 24. September 2012

Umfrage zum Thema Pedelec

Hier mal ein Link zu einer Umfrage des

Institut Wohnen und Umwelt.
ZITAT: Es hat sich gezeigt, dass trotz steigender Verkaufszahlen von Elektrofahrrädern zu wenig darüber bekannt ist, wie sicher sich die Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrrädern bei der Verkehrsteilnahme fühlen und welche Konsequenzen das für bestehende Radwege, gültige Verkehrsregelungen und die allgemeine Verkehrssicherheit haben kann. Daher sind wir sehr an Ihren Erfahrungen interessiert, die Sie bei der Nutzung Ihres Pedelecs oder E-Bikes gemacht haben. Wir möchten Sie bitten, unser Forschungsprojekt durch Ihre Teilnahme an der Befragung zu unterstützen.
Die Umfrage dauert etwa 20-25 Minuten

http://www.pedelec-umfrage.de


Kann ja nicht schaden wenn möglichst viele daran Teilnehmen.


Noch eine Umfrage. Hier gehts mehr ums Nutzerverhalten.
http://www.e-radkaufen.de



Donnerstag, 6. September 2012

Pressespiegel September


Die Eurobike findet gerade statt. Grund für die Presse mal über Pedelecs zu berichten. Normale Fahrräder werden nur noch am Rande erwähnt. Die meisten berichten über ein neues Bike von Mando, das E-Bike ohne Kette. In die Pedale zu treten, ohne direkt einen Erfolg zu spüren, sondern nur die Reichweite zu erhöhen wird sich, glaube ich, nicht durchsetzen.


Motorvision.de

Ärzte fordern Helmpflicht für Pedelecs


Mal wieder. Die Helmpflicht. Zahlen über Zahlen, aber keine Beweise. Allein die Auflistung der Verletzungsfälle aufgeteilt in 50%, zwei Drittel und jeder fünfte sagt doch schon alles. Hier soll wieder verschleiert werden. Wobei die Zusammenfassung von Arm und Kopfverletzungen auch in Frage gestellt werden muß. Und einen Crashtest heranzuziehen der mit einem S-Pedelec bei 45 km/h durchgeführt wird, ist mehr als fragwürdig, da etwa 95 Prozent aller elektrisch angetriebenen Fahrräder Pedelecs mit Tempo 25 sind. Der Rest verteilt sich auf S-Pedelecs und E-Bikes und sonstige Marktnischen.



Auch der Spiegel nimmt sich dem aktuellen Thema an.

Eurobike-Messe: So finden Sie das passende Elektrofahrrad


Die E-Bike-Branche boomt - schon 400.000 Räder sollen in diesem Jahr verkauft werden. Doch Kunden verlieren zwischen der Vielzahl von Anbietern und Modellen schnell den Überblick. Ist ein Front- oder Heckantrieb besser? Warum ist die Motorsteuerung wichtig?
Mit dieser vielversprechenden Überschrift erwartet man doch einige Hilfen zum Kauf des Pedelecs. Fazit dieses Artikels ist "ausgiebig Probefahren". Erkenntnisse gewinnt man aber nicht. Interessanter an diesem Artikel auch wieder die Diskussion darunter.



NTV und Westfälische Nachrichten und viele weitere

Tipps für den Pedelec-Kauf: Bei Akku und Bremsen genau hinsehen


Unter dieser Überschrift gibt es einen Artikel, der wieder von allen gedruckt und verbreitet wird. Herausgebracht wahrscheinlich vom TÜV-Süd. Diese bieten ihre Kompetenz gerne an, wollen Sie doch gerne alle Pedelecs prüfen und auf die Überholspur bringen. Ein Seitenfüller des TÜV-Süd.



www.schwaebische.de

Wo geht’s denn hier zum Strom?

Testfahrt mit dem elektronischen Fahrrad - Akku-Ladestationen sind rar, aber vorhanden
Ein schöner Bericht mit wenig Technik, aber mal Gedanken zum Akku. Die Reichweite ist immer das Problem. Bei der Probefahrt weht einem der Wind um die Ohren aber um im Alltag wirklich Reichweite zu bekommen muß man in niedrigen Unterstützungsstufen fahren. Das ist je nach Wind und Steigung aber nicht immer möglich und gewollt. Bei mir z.B. kann ich bei starkem Gegenwind durchaus in 35 km den Akku komplett leer fahren. Und das im Flachland. Besonders der letzte Satz ist wahr.
"Um ganze Leistung zu bringen, braucht ein Akku schon mal vier Stunden. In der Zeit kommt man übrigens von Tuttlingen nach Beuron und zurück – sogar ohne „E“ und ohne Rückenwind."
Und wenn ich dann noch 1 Stunde im Café sitze und 2 Kännchen Kaffe trinke kann ich auch mit dem Auto fahren.



Dienstag, 21. August 2012

Nanu - Nano vom April 2011



Dieses Video scheint ja ganz untergegangen zu sein. Im Moment steht der Zähler bei 11 Aufrufen.

Hier werden ja Sachen behauptet, die mit der Realität nichts gemeinsam haben..
Zuerst mal der dargestellte Unfall.
Da sagt der Herr Brockmann: "Wenn dieses Rad jetzt auf dem Radweg unterwegs gewesen wäre".
Aber das darf der S-Pedelecfahrer doch gar nicht. Genauso wenig darf ein S-Pedelec in der Einkaufstraße (da ist ja wohl die Fußgängerzone o.ä. gemeint) fahren.

Ganz erstaunt ist dann der Sprecher, dass der Rahmen dafür gar nicht ausgelegt ist. Dazu mal ein Beispielvideo von einem Roller mit 55 km/h. Wieder unter der Leitung von Herrn Brockmann. Leiter Unfallforschung der Versicherungen. Ich denke da kommen beide Fahrer schlecht weg.
Auch die Verkaufszahlen, die einen häufigeren Verkauf der schnellen Pedelecs darstellen sind nicht eingetreten und werden auch wohl im einstelligen Prozentbereich bleiben. Verkaufszahlen belegen eindeutig, dass S-Pedelecs ein Nischenmarkt sind.

Dann wird auf den E-Bike-Markt und Verkehr in China hingewiesen. Als wenn der chinesische Verkehr mit dem deutschen vergleichbar wäre.
Direkt im Anschluss wird die leichte Manipulierbarkeit bei Pedelecs angesprochen. Manipulieren geht immer leicht. Der Zubehörhandel hält für Autos, Motorad usw. viel Illegales bereit was legal zu erwerben ist. Das hat mit der Unfallstatisitk aber nichts zu tun. Wer mit einem aufgebohrten Pedelec einen Unfall baut ist selber Schuld.

Auch wird auf die fehlende Klassifizierung von Pedelecs und S-Pedelecs hingewiesen. Die ist doch eindeutig. Pedelecs mit Anfahrhilfe sind als Kleinkrafträder eingestuft (Ja auch die Pedelec 25 mit 6 km/h Anfahrhilfe). So werden sie geprüft und zugelassen.
Das für S-Pedelecs Führerschein und Versicherung notwendig ist, war auch schon 2011 so.

Ich bin ja auch dafür, dass alles schön ordentlich und sauber aber auch mit rechten Dingen zugeht. Aber diese ewigen Berichte mit Halbwahrheiten und Panikmache über Unfallstatistiken stören mich allmählich doch.

Aber im Moment hat Herr Ramsauer ja auch genug mit der Reform der Autokennzeichen zu tun.

Dienstag, 7. August 2012

Pressespiegel August 2012

ADAC


Nachdem eine Pressemitteilung vom ADAC raus gekommen ist und so ziemlich alle Zeitungen mit diesem scheinbar ungelesen die Seiten gefüllt haben, war ich schon ein wenig irritiert.
Der ADAC liefert unter der Überschrift
ADAC: Pedelec oder E-Bike - nur gut informiert aufs Rad
einen dermaßen schlechten Artikel ab, dass man hier nicht von Information sprechen kann. Wobei besonders die Informationen zum S-Pedelec hier wieder besonders schlecht waren.

Wahrscheinlich hat der ADAC aber auch gar nicht so sehr informieren wollen. Wichtig war eigentlich die Haftpflichtversicherung. Die im Bericht erwähnten Pedelecs mit Anfahrhilfe bis 6 km/h (gelten eigentlich als Kleinkraftrad) sind laut ADAC nicht in jeder privaten Haftpflichtversicherung mit abgedeckt. Prompt bietet der ADAC 14 Tage später einen Tarif an, der diese Pedelecs mit einschließt. Auch dieser Bericht wird wieder von allen Zeitungen abgedruckt. Ein Schelm...

NACHTRAG vom 31.8.12: Stiftung Warentest fand es dann auch seltsam...

Guter Artikel in der Zeit Online


Die Zeit Online hat es in seinem Bericht schon wesentlich besser gemacht. Autor Matthias Breitinger hat wenigstens mal recherchiert. Interessant zu lesen ist auch die Diskussion unter dem Artikel...

Dienstag, 24. Juli 2012

Mit dem Pedelec durch die Grüne Hölle

Bei der Veranstaltung Rad am Ring, die jährlich auf dem Nürburgring stattfindet, sollen in diesem Jahr von der RWE auch 40 Pedelecfahrer unter dem Motto Mit BionX durch die legendäre "Grüne Hölle" fahren.

Hier geht es zum Bericht.

Ich habe meine Bewerbung schon abgeschickt...;-)

Im schönen Klostertal. Auffahrt zum Carracciola Karussell.