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Dienstag, 2. April 2013

Immer noch zu kalt...

Morgens -4° C.
Das ist mir immer noch zu kalt. Langsam werde ich ungeduldig.
Bin vor kurzem mal bei -5° C gefahren aber das ist auf 55min/32 km einfach nichts.
Vor allem Hände und Füße werden extrem kalt.

Ich werde doch noch ein paar Tage warten.

Winterbild

Neue STVO 01.04.2013

Seid gestern ist die neue STVO in Kraft. Es gibt ein paar Änderungen für Fahrradfahrer. Für S-Pedelecs gibt es aber nichts Neues. Wer sich mal ein Bild machen will, für den hat der ADFC eine Übersicht erstellt.
Es ist alles wieder recht halbherzig gemacht. Eine Aufwertung des Fahrradfahrers hat zwar stattgefunden, die muss aber erst mal in den Köpfen ankommen. Hoffen wir mal das wenigstens die Anforderungen an Radwege umgesetzt werden (zumindest beim Neubau).

Ansonsten gibt es leider nicht viel Neues zu berichten.

Ich hoffe das die Saison jetzt bald beginnt und ich wieder täglich radeln kann.


Update: 4.4.13
Hab mich heute aufgerafft. Plus 0°C waren Anlass mal wieder zu fahren.
Belohnt wurde ich mit starkem kalten Ostwind, der irgendwie immer von vorne kommt;-(
Aber schön wars trotzdem...


Mittwoch, 27. Februar 2013

Pressespiegel Februar 2013

So kurz vor der Saison mal wieder einen Blick in den Pressewald.
Im Moment geht´s mehr um Gesetze als ums Fahren.
Ich lasse mich regelmäßig mit News versorgen und habe so einige RSS und Google+ Profile abboniert.
Darunter auch ExtraEnergy e.V.. Häufig melden die sich mit Geschichten rund um den Akku oder Tests zu Pedelecs. Heute aber mal mit einer

Wunschgesetzgebung zu Pedelecs

Na, die scheinen auch Winterloch zu haben. Ist schon ganz witzig, was die so auf ihrem Plan haben.
Ich würde mal sagen 90% kommen mit ihrem Pedelec und der jetzigen Gesetzgebung super klar. Da ist ja wegen Gleichstellung mit dem Fahrrad auch nichts gegen einzuwenden.

Ich persönlich habe eigentlich nur zwei Wünsche als Radfahrer. Ampelphasen mit dem Autoverkehr gleichschalten und Radwege so anzulegen, dass man nicht an jeder Einmündung daran erinnert wird Verkehrsteilnehmer 2. Klasse zu sein.
Als S-Pedelecfahrer kommt noch ein Wunsch hinzu. Radwegebenutzung innerorts bei ausgeschaltetem Motor.

Hier mal die Wünsche der ExtraEnergy e.V. und mein Kommentar dazu:
1. Tempo 30 flächendeckend innerorts für alle Verkehrsteilnehmer inklusive Fahrradverkehr. Dies würde die Gefährdungspotenziale zwischen den Verkehrsteilnehmern deutlich reduzieren, da Überholvorgänge noch weniger Sinn machen würden.
Wenn ich mit meinem Rad (Egal ob S-Pedelec oder Rennrad) mit 30km/h durch eine 30er Zone fahre, werde ich von Autofahrern überholt. Selbst wenn ich testweise mal 40 fahre, wird sich noch vorbeigedrängt. Das wird sich bei 25 km/h zu 30 km/h nicht ändern.
Die gegenseitige Akzeptanz muss erst mal erreicht werden. So lange sich Radfahrer, Fussgänger und Kraftfahrzeugführer nicht gegenseitig respektieren, wird hier nichts erreicht.

2. Benutzungsrecht für Radwege, aber keine Pflicht
Entweder oder. Wieso soll ein Radweg unterhalten werden, wenn man ihn nicht benutzt? Ein Verlegen aller Radfahrer auf die Straße wäre viel sinnvoller. Bei Wahlfreiheit für den Radfahrer würde die unter Punkt 1 genannte Akzeptanz weiter sinken.
Solange es Radwege gibt muss es auch eine Nutzungspflicht geben. Ansonsten sind diese überflüssig und man könnte das Geld anderweitig anlegen. Wenn Nutzungspflicht, dann aber auch gut ausgebaute Radwege.

3. Status des Pedelecs dem Fahrrad gleichgestellt, also keine Versicherungs- oder Helmpflicht, kein Führerschein und kein Mindest- oder Maximalalter.
Der Status ist gleichgestellt! S-Pedelecs mal außen vor. Mindestalter sollte aber schon da sein. Höchstalter wird ja jetzt auch beim Auto eingeführt;-) Beim Thema Helmpflicht stimme ich zu.

4. Keine Dynamopflicht, sondern Wahlfreiheit der Energiequelle, dafür Pflicht zur Tagfahrlicht-Funktion vorn und hinten.
Es ist natürlich totaler Quatsch, mit gespeicherter Energie einen Dynamo anzutreiben um Strom zu erzeugen. Da sollte auf jeden Fall etwas passieren.
Heute aber schon üblich ist, den rekuperierenden Motor als Dynamo einzusetzen, so dass bei leerem Akku auch die Beleuchtung gesichert ist.
Hohe Bußgelder für Fahren ohne Licht sollten dann aber für Abschreckung sorgen, wenn die Wahlfreiheit der Energiequelle erteilt wird. Für Tagfahrlicht sehe ich keinen Grund. Das ist totale Energieverschwendung, vor allem wenn diese Energie nicht aus dem Dynamo kommt...

5. Keine Leistungsbegrenzung der Beleuchtung in Watt, sondern eine Mindest-Licht-Abgabe-Leistung vorn von 80 Lux und die Erlaubnis, Blinker zu integrieren.
Das ist mir relativ egal. Das gesetzlich vorgeschriebene reicht auf jeden Fall um gesehen zu werden. Wer viel bei Dunkelheit unterwegs ist wird sein Rad schon von sich aus mit was besserem ausrüsten.
Wofür Blinker?

6. Limitierung weder bei der Rad- oder Spuranzahl noch bei der Anzahl der Personen je Fahrzeug.
Auch ein seltsamer Wunsch. Vor allem, wo sollen die fahren?

7. Verbot des Batterieverkaufs, um die Hersteller zu nachhaltigen Mietlösungen zu bewegen.
Mietlösung? Wie das? Soll ich an der Tankstelle einen Akku tauschen? Wie viele Akkus sind denn vorrätig? Komm ich an eine Tankstelle ohne vollen Akku bin ich ja erledigt. Wie weit komme ich mit dem ausgehändigten Akku? Welche Kapazität hat der noch.
Wie soll das logistisch laufen?

8. Keine Leistungsbegrenzung des Antriebs. Dafür aber Limitierung der maximalen Unterstützungsgeschwindigkeit in Relation zur eingebrachten Muskelkraft. Das bedeutet ein Verbot von Pedelecs mit Bewegungssensor, was den Fahrradcharakter der Fahrzeuge garantiert. Hier die vorgeschlagenen Relationen zwischen aktueller Muskelleistung und Unterstützungs-Endgeschwindigkeit:
  • Muskel-Leistung kleiner 50 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 15 km/h
  • Muskel-Leistung kleiner 100 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 20 km/h
  • Muskel-Leistung kleiner 150 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 25 km/h
  • Muskel-Leistung über 150 Watt = max Unterstützungs-Geschwindigkeit 32 km/h
Auch überflüssig. Hätte man vorher mal drüber nachdenken sollen. Bis die >Millionen verkauften Pedelecs vom Markt verschwunden sind wirds noch wohl ein paar Jahre dauern. Oder sollen die jetzt alle umrüsten. Außerdem würde das Pedelec eher einem Mofa gleichen als einem Fahrrad. Das sollte ja laut Punkt 3 nicht geschehen.




Der 2. Artikel ist auch nicht schlecht. Ich will das jetzt nicht alles aufgreifen, aber einen fand ich doch witzig.

Wünsche an Lokalpolitiker 
Als Politiker, Eltern, Mensch: Vorbild sein und Kinder mit dem Fahrrad bzw. Pedelec in den Kindergarten und in die Schule bringen. Schülern ab dem 12. Lebensjahr den Schulweg mit dem Pedelec attraktiv machen und so die Abwanderung mit 15 bis 16 zum Mofa stoppen, dann eher mit Pedelecs 45 weiterhin für die tägliche Ration Sport sorgen. 

Den Wunsch finde ich ja mal total witzig. Schülern ab dem 12. Lebensjahr den Schulweg mit dem Pedelec attraktiv machen? Und dann auch noch mit einem S-Pedelec Sport treiben? Ein bisschen seltsam mutet das ganze doch an.

Veränderungen sind wichtig. Es darf auch gerne umfassende Veränderungen geben. Aber bitte solche, die Sinn machen.

Ich denke, im nächsten Monat wird dem Pedelec in der Presse auch wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil.
Im Postkasten liegen jetzt vermehrt Fahrradprospekte, so dass die Saison wohl vor der Tür steht.

Montag, 26. November 2012

Call a bike - Stuttgart

Da habe ich doch letzen Monat über den E-bike Award berichtet. Jetzt kommt zur Bestätigung meiner Vorurteile Bedenken gleich ein Bericht über das mit 2,5 Mio. Euro geförderte Projekt der deutschen Bahn. Es handelt sich um ein Verkehrsförderungsprojekt bei dem 100 Pedelecs an 45 Call-a-Bike-Stationen im Stadtgebiet verteilt, den öffentlichen Verkehr erweitern sollen. Seit 2007 gibt es schon ca. 400 normal betriebene Fahrräder.
„Die Unterstützung durch den Elektromotor erschließt dem Leihfahrrad zusätzliche, vor allem höher gelegene Stadtbezirke“ 
Jetzt werden die Schwierigkeiten dieser Pedelecs deutlich. Meine Zweifel an diesen Systemen (Pedelec und Bahn) werden hier bestätigt. Zumindest treten genau diese Probleme auf.
Die Stationen, soweit ich das auf Bildern beurteilen kann, sind nicht überdacht, so dass die Räder Wind und Wetter ausgesetzt sind. Bei einem normalen Rad schon nicht gerade förderlich, ist das für Elektrofahrräder der schnelle Tod. Auch das normale Leihräder an den Stationen abgestellt werden können ist ein großer Fehler. Ein Nachladen wird dann für die Pedelecs unmöglich.
Ein Laden und Betrieb im Winter bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind bei einem Akku auch nicht ideal, so dass der Winterschlaf wohl unausweichlich ist. 
Über die Kraft des Motors am Berg kann ich nichts sagen, aber meine Erfahrungen am Nürburgring mit den RWE-Bikes haben gezeigt, dass in 20 km durchaus ein Akku leer gefahren werden kann.
Jetzt kenn ich die Pedelecs der Bahn nicht und weiß auch nicht welche Motoren und Steuereinheiten verbaut sind, aber mit 250 Watt fährt man natürlich keinen Berg "mal eben so hoch". Da braucht es natürlich schon ordentlich Unterstützung vom Fahrer. Vielleicht erwarten die Leute einfach zu viel.

Ich denke, dass die normalen Räder für solch einen Betrieb weitaus besser geeignet sind. Vom Anschaffungspreis, Wartungsaufwand und Reichweite auf jeden Fall.
Sicherlich steckt das Ganze noch in Kinderschuhen, aber hier bleibt das Fahrrad noch lange im Vorteil.

Montag, 24. September 2012

Umfrage zum Thema Pedelec

Hier mal ein Link zu einer Umfrage des

Institut Wohnen und Umwelt.
ZITAT: Es hat sich gezeigt, dass trotz steigender Verkaufszahlen von Elektrofahrrädern zu wenig darüber bekannt ist, wie sicher sich die Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrrädern bei der Verkehrsteilnahme fühlen und welche Konsequenzen das für bestehende Radwege, gültige Verkehrsregelungen und die allgemeine Verkehrssicherheit haben kann. Daher sind wir sehr an Ihren Erfahrungen interessiert, die Sie bei der Nutzung Ihres Pedelecs oder E-Bikes gemacht haben. Wir möchten Sie bitten, unser Forschungsprojekt durch Ihre Teilnahme an der Befragung zu unterstützen.
Die Umfrage dauert etwa 20-25 Minuten

http://www.pedelec-umfrage.de


Kann ja nicht schaden wenn möglichst viele daran Teilnehmen.


Noch eine Umfrage. Hier gehts mehr ums Nutzerverhalten.
http://www.e-radkaufen.de



Freitag, 6. Juli 2012

Straßen und Radwegbenutzung

Eine kleine Übersicht über Sachen, die den S-Pedelec Fahrer betreffen. und zwar geht es um die

Straßen und Radwegbenutzung

Die Seite der Verkehrswacht ist nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Hier heißt es, das noch Mofas die im Pedalbetrieb fahren, innerorts auch den Radweg benutzen dürfen. Das ist seit 2007 nicht mehr korrekt. Warum dieser Passus gestrichen wurde erschließt sich mir nicht. Gerade für S-Pedelecs, die im Pedalbetrieb ja als relativ normales Fahrrad gefahren werden können, würde das so manchen Vorteil bringen.

Hier hoffe ich auf eine Wiedereinführung der Möglichkeit der Radwegebenutzung im reinen Pedalbetrieb. Das macht das S-Pedelec auf jeden Fall alltagstauglicher, gerade auch wenn man mit der Familie unterwegs ist.

Ich fasse hier mal kurz zusammen.

Überall wo Vorschriftszeichen stehen, die für Mofas gelten (Zeichen 255, 256 und 260), dürfen wir mit einem S-Pedelec auch nicht rein, durch oder drauf. Wo Fahrräder ausdrücklich erlaubt sind dürfen S-Pedelecs noch lange nicht rein (Einbahnstraßen, Fußgängerzonen usw. mit Zusatzschild). Wo Straßen für Fahrräder gesperrt sind dürfen wir natürlich durch (Zeichen 254)

Innerorts sind Fahrradwege, außer bei Freigabe durch Sonderzeichen, tabu. Sobald man sich aber außerhalb geschlossener Ortschaften befindet, darf der Radweg mitbenutzt werden. Das macht soweit durchaus Sinn. Wer schon mal mit einem Rad mit über 30 km/h auf einem Radweg Innerorts unterwegs war ist froh, dass er die Straße benutzen muß. Außerhalb sind die Radwege meistens besser ausgebaut. Und es heißt ja "dürfen die Radwege mitbenutzen" und nicht müssen.

Wie verhaltet Ihr Euch mit dem S-Pedelec im Straßenverkehr?

Spiegel schon abgebaut? Versicherungskennzeichen in der Tasche? Oder alles konform und gesetzestreu?

Sonntag, 17. Juni 2012